Seit 150 Jahren sorgen sie für die Sicherheit in Modschiedel

Beeindruckende Bilder bot der Auftakt der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Modschiedel verbunden mit dem Stadtfeuerwehrtag. In einem feierlichen Zug marschierten die die Jubelwehr, die Ehrengäste, die Festdamen und die Nachbarwehren zu gedämpftem Trommelspiel in die Sankt-Johannes-Kirche ein. Die Fahnenabordnungen nahmen vor dem Altar Aufstellung.

„150 Jahre Feuerwehr sind ein Grund zu feiern, aber auch Gott die Ehre zu geben wie es im Leitspruch der Wehren heißt“, sagte Stadtpfarrer Gerhard Möckel. Wichtig sei es auch, Gottes Segen für alle Feuerwehrleute zu erneuern, damit sie wieder gesund von den Einsätzen zurückkehren. „Gott braucht die Feuerwehrleute und Menschen, die in Notlagen helfen“, betonte der Pfarrer.

Deshalb sei es richtig, dass Feuerwehrleute und Menschen im Rettungsdienst einen besonderen Stellenwert genießen. Obwohl Technik und Einsatzpläne ständig verbessert werden, liege nicht alles in Menschenhand und es geschehe oft das nicht Verständliche und nicht Begreifbare. „Deshalb brauchen wir Gott, der uns in Freud und Leid begleitet – er ist auch bei den Menschen, wenn etwas nicht so klappt wie geplant.“

Segnung der Fahnenbänder zur Erinnerung an das Fest

Wichtig sei es, nach 150 Jahren des ehrenamtlichen Brandschutzes Danke zu sagen, denn ohne die Schutzorganisationen würde einiges im Argen liegen. Im Anschluss wurden die neuen Fahnenbänder der Jubelwehr und des Patenvereins der Freiwilligen Feuerwehr Weiden gesegnet und zur Erinnerung an die Festtage von den Festdamen an die Fahnen gehängt. Sie hatten im Festgottesdienst den Lektorendienst übernommen.

Beim anschließenden Totengedenken umrahmte der Musikverein Stadelhofen mit einem Trauermarsch würdevoll die Zeremonie. Mit einem bewegenden Text der Festdame Sophia Karmann wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. An die Gründer der Feuerwehr erinnerte Vorsitzender Tobias Pitterich. Zusammen mit zwei Kameraden legte er am Denkmalkreuz einen Kranz nieder.

 

Mit Marschmusik ging es zum Festzelt, wo Landrat Christian Meißner als Schirmherr zusammen mit Brauereichef Hans Püls den Bieranstich vornahm. Das große Blasorchester aus Stadelhofen unterhielt die Besucher bestens. Mit dem Austausch der Fahnenbänder der Modschiedler Jubelwehr und der Patenwehr Weiden wurde deren Freundschaft bekräftigt.

Schirmherr Christian Meißner erklärte, der Landkreis investiere gerne in die Weiterentwicklung des Brandschutzes. Nur so könne auch die Motivation der Feuerwehrleute hoch gehalten werden. Die Stadt und die Bürger Weismains sind stolz auf die Modschiedler Wehr mit ihrem schlagkräftigen Team“, betonte Bürgermeister Udo Dauer. Die Anschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeuges habe sich gelohnt.

 

Kreisbrandinspektor Thilo Kraus sagte, die Anforderungen bei der technischen Hilfeleistung seien stark gestiegen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen der Kreisbrandinspektion und den Wehren vor Ort werde alles für eine optimalen Brandschutz getan. Mit Unterhaltungmusiker der „Stadelhofener“ wurde im voll besetzten Festzelt noch lange gefeiert.

Auszug aus dem Obermain Tagblatt vom 14.07.2019

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