Meilenstein in der Brandbekämpfung

Groß war die Freude in Modschiedel bei der Segnung des neuen Tragspritzenfahrzeugs mit Wasser (TSF-W). Mit einem Festgottesdienst und einer kleinen Feierstunde wurde es seiner Bestimmung übergeben und unter dem Schutz Gottes gestellt.

Viel Prominenz und befreundete Nachbarwehren waren gekommen, um dieses Ereignis mit der FFW Modschiedel zu feiern. Was heute geschieht, bedeute auch eine Kommunikation von Menschen untereinander, erklärte Pfarrer Gerhard Möckel im Gottesdienst: von Menschen, die dieselbe Sprache sprechen, wenn sie in Not geratenen Mitmenschen helfen. Man könne auf die Anschaffung und das Erreichte stolz sein. Der Pfarrer segnete das Fahrzeug und wünschte den Feuerwehrleuten eine immer unfallfreie Fahrt und eine gesunde Heimkehr nach den Einsätzen.

Der Vorsitzende der Modschiedler Feuerwehr, Tobias Pitterich, strahlte: „Es ist ein schönes Gefühl, dass viele Freunde da sind, um diesen Tag mit uns zu feiern.“ Für einen Ort wie Modschiedel sei das Ereignis ein Meilenstein im Katastrophenschutz und der Brandbekämpfung.

Die Zeichen der Zeit erkannt

Kreisbrandrat Timm Vogler machte darauf aufmerksam, wie wichtig die Anschaffung eines zeitgemäßen Feuerwehrautos gewesen sei. Dass die politisch Verantwortlichen die Kameraden mit modernen Rettungsgeräten ausstatten, zeige, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. So würden die Rahmenbedingungen für einen bestmöglichen Schutz und für die Sicherheit der Menschen hier auf dem Jura geschaffen.

 

Stellvertretender Landrat Helmut Fischer beteuerte, dass die Kommunen weiter verlässliche Partner ihrer Feuerwehren und Katastrophenschützer bei der Anschaffung von modernen Geräte sein werden. Im Mittelpunkt werde immer der Mensch stehen. Bei Rettungseinsätzen seien Anfeindungen und völlig deplatziertes Handeln fast schon an der Tagesordnung. Trotzdem verrichteten die Einsatzkräfte ihren nicht bezahlbaren freiwilligen Dienst für den Nächsten. Genau so hoch sei zu bewerten, dass sie ihre Freizeit für ihre Ausbildung opfern, um diese Einsätze bewältigen zu können. Deshalb sollte die Allgemeinheit, für die vieles selbstverständlich sei, sie stärker unterstützen.

Schlagkräftig und zuverlässig

Bürgermeister Udo Dauer dankte allen, die sich um die Anschaffung verdient gemacht haben. Dank galt dem Stadtrat, der trotz schwieriger Finanzlage immer die Wehren wohlwollend unterstütze. Stefan Krause und Jochen Bauer gelte großer Dank für ihre Leistungen bei der Anschaffung. Die Stadt Weismain freut sich, das neue TSF-W der schlagkräftigen und zuverlässigen Modschiedler Wehr übergeben zu können. Als hervorragend bezeichnete Dauer die Umsetzung der Feuerwehrbedarfsplanung im Landkreis. So werde die Voraussetzung für wichtige Arbeit im Katastrophenschutz geschaffen. Kommandant Bernd Pitterich erklärte die technische Ausstattung des neuen Fahrzeuges und versprach, fleißig zu üben, um im Ernstfall gerüstet zu sein.

Auszug aus dem Obermain Tagblatt vom 10.09.2018

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