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Weihnachtskonzert 2012

Mit „A Christmas-Collage“ war das Weihnachtskonzert überschrieben, mit dem die Blasmusik am vierten Adventssonntag auf die Festtage einstimmte. Zwar verriet der Titel die Ausrichtung des Programms auf englische Kompositionen, doch sollte der Höhepunkt russischen Ursprung sein. Für Abwechslung in der vollbesetzten Sankt-Johannes–Kirche sorgten der katholische Kindergarten und ein Alphorn-Duo.

Bereits mit dem traditionellen Weihnachtscoral „ We wish you a merry Christmas“ zur Eröffnung gab die Kapelle die Richtung des Konzerts vor. Auf die Begrüßung durch Pfarrgemeinderatsvorsitzenten Günter Herold, der sich über dichtgefüllte Kirchenbänke und Emporen freute, sollte eine Reihe weitere Lieder aus dem englischsprachigen Raum folgen. Zum beschwingten Medley „Happy Christmas“ marschierte der jüngste Zugang der Kapelle, Schlagzeuger aus Wunkendorf, als „Little Drummer Boy“ durch das Gotteshaus. Später gefielen die Musiker mit bekannten Melodien („Mary`s Boy Child", „Stop the Cavalry“) und einem Weihnachtsschlager(„ Merry Christmas Everyone“ von Shakin`Stevens“).

So gelungen diese Lieder auch waren und so gut sie auch in den Kontext des Konzerts passten - ein wenig standen sie im Schatten des Stücks, das in der Mitte des Programms platziert war und eigentlich keine Weihnachts-, sondern Ballettmusik darstellt: Das 27-köpfige Orchesters spielte vier Auszüge aus der „Nussknacker-Suite“ von Peter Tschaikowsky („Marsch der Zinnsoldaten“, "Tanz der Zuckerfee“, “ Blumenwalzer“, „Finale Presto“), bei denen alle Sektionen des Ensembles wunderbar zur Geltung kamen. Die Melodien des russischen Komponisten im Blasmusik-Gewand gerieten zu einer der besten Leistungen in der jüngsten Vergangenheit der Kapelle. Zugleich unterstrich die Interpretation eindrucksvoll die Weiterentwicklung unter Dirigent Simon Ehnes, was vom Publikum mit stürmischen Applaus Honoriert wurde.

Stürmischer Applaus

Bevor die Konzertstunde mit Ausflügen in Filmmusik- und Musical-Gefilde („Can you feel the love tonight“ aus dem „König der Löwen“, „ Nessaja“ aus „ Tabaluga“) und der berührenden Zugabe „ Amazing Crace“ endete, bildeten zwei besondere Bläser-Auftritte den Kontrast im Programm: Während die größtenteils schwungvollen Blasmusik-Interpretationen die Weihnachtsfreude vermittelten, luden die urigen und warmen Alphorn-Klänge von Inge und Heinrich Schrüfer aus Bamberg ( „Hirtengruß“, "Abendruh“) zur Besinnung ein.

Ein weiterer Höhepunkt, auf den sich viele Konzertbesucher Jahr für Jahr freuen, ist die Vorführung des örtlichen Kindergartens: Diesmal gelang es, den lange gehegten Wunsch, Kapelle und Kinder unter einen Hut zu bringen, endlich zu verwirklichen, indem die Musiker den von den Mädchen und Jungs gesungenen Rolf-Zuckowski-Hit „In der Weihnachtsbäckerei“ begleiteten. Moderator Günter Herold zufolge wurde zwar vom ursprünglichem Ansinnen, den Inhalt des Liedes nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar darzustellen, Abstand genommen, “weil wir uns nicht getraut haben, die vielen notwendigen Mehlsäcke in die Kirche zu bringen“. Aber auch so kamen die putzigen kleinen Sänger sehr gut an, woraufhin Simon Ehnes im Namen der Blasmusik ein Präsent zur Förderung der musikalischen Früherziehung überreichte.

Die Verbundenheit von Musikverein und Kindergarten wurde auch nach dem Konzert deutlich, als gemeinsam auf dem Platz zwischen Kirche und Einrichtung eine gemütliche Feier im Stile einer Dorfweihnacht veranstaltet wurde. Kaum einer der Besucher trat gleich den Nachhauseweg an, stattdessen ließen sie sich mit Glühwein, Likör, Bratwürsten und heißen Waffeln bewirten. Im Schein der aufgebauten Feueröfen, der beleuchteten Kirche und der Lichterketten am Kindergarten wurde noch lange über das Konzert gesprochen, das ebenso wie das ersehnte Eintreffen des Schnees dazu beitrug, dass das Dorf mit Weihnachtsstimmung erfüllt war.

Text: Stefan Lutter

Nacht der Blasmusik 2011 - Auftakt nach Maß, aber schwaches Ende

Zweitageskonzept für „Nacht der Blasmusik“ geht nicht ganz auf/ Enttäuschung für Veranstalter

Völlig unterschiedlich wurden die beiden Festtage der vom Musikverein veranstalteten „Nacht der Blasmusik“ am Wochenende angenommen: Während das Open-Air-Gelände des Tanzcenters Deuber am Samstag sehr gut besucht war, ließ die Resonanz -vermutlich wetterbedingt- am Sonntag noch viel Luft nach oben.

Bereits im vergangenen Jahr war die Blasmusiknacht ein schöner Erfolg, die Besucherzahlen von damals wurden am Samstag sogar noch überboten. Die Protagonisten waren die gleichen wie die des Vorjahres: Drei Stunden lang bot zunächst das „Böhmische Fieber“ traditionelle Blasmusik im Stil der „Egerländer Musikanten“. Dank der präzisen Spielweise war die Darbietung des Ensembles für Kenner ein Genuß, Laien hatten ihren Spaß beim Mitklatschen und Schunkeln.


Besucher tanzen auf den Tischen

Im Anschluß zogen die „Stadelhofner“ das Publikum mit einer bunten Mischung aus Rock-und Pophits in ihren Bann. Zu Blamusikversionen von „AC/DC“, Elvis Presley und den „Ärzten“ begleitet von drei Gesangsstimmen (Simone Weidner, Johannes Karmann und der musikalische Leiter Frank Macht) tanzte das Publikum auf den Tischen. Entsprechend zufrieden war der erste Vorsitzende der veranstaltenden Blasmusik Modschiedel, Andreas Herold, zu Mitternacht: Gute Stimmung herrschte auf und vor der Bühne, die im Ausschank, an den Essenstheken und in der Musikbar ehrenamtlich tätigen Blasmusikmitglieder hatten gut zu tun.

Ein ganz anderes Bild bot sich aber am Festsonntag, der erstmals an die Nacht angehängt wurde. “Ehrlich gesagt: Wir hätten uns mehr erhofft“, meinte Herold, nachdem der Besuch schon zum Frühschoppen, als die Blasmusik selbst eine Kostprope ihres Könnens bot, eher dürftig war. Viel mehr los war dann auch nicht zum Kaffee und Kuchen am Nachmittag und zum Festausklang am Abend. Viele der Besucher begründeten die leeren Sitzreihen mit dem Wetter. Erst war es drückend heiß, dann kündigten dicke Wolken Regen an, der am frühen Abend tatsächlich kurz auf das Gelände niederging.

Keine Schuld am schwachen Besuch hatte der Musikverein Altenkunstadt, der vom Spätnachmittag an ein hörenswertes Programm bot, das quasi eine Zusammenfassung des vorigen Abends war: zunächst spielten die fast 30 Musiker traditionelle Polkas, Märsche und Walzer, später schwenkten sie mit Schlagern und Oldies auf die Stimmungsmaschine. Das Publikum war sehr angetan und belohnte jedes Stück mit Applaus- nur waren es nicht besonders viele Hände.


Neues Konzept?

Besonders enttäuscht war die Blasmusik darüber, dass Teile des Modschiedler Pfarrgebietes die Veranstaltung nicht mit einem Besuch unterstützen. Von einigen umliegenden Dörfern ließ sich am Sonntag niemand blicken, was nicht wenigen Mitgliedern sauer aufstieß. Schließlich verwendet die Kapelle viel Freizeit darauf, jedes Fest der Pfarrei musikalisch zu umrahmen.

Aus diesem Grund werden sich die Veranstalter bei ihren nächsten Zusammenkünften Gedanken darüber machen, ob das Konzept mit einer Blasmusik-Nacht und einer Feier am folgenden Tag für die Zukunft Bestand hat - ein Blick auf das Festgelände am Sonntag legte dies allerdings nicht nahe.

 

Text: Stefan Lutter

Aktive Musiker ausgezeichnet

Acht langjährige aktive Musiker der Blasmusik Modschiedel wurden bei der Jahreshauptversammlung mit Urkunden und Ehrennadeln vom Nordbayerischen Musikmund ausgezeichnet. Die Geehrten sind (vorne, v. li.) Vorsitzender Andreas Herold (20 Jahre aktiv), Christine Kießling (zehn Jahre), Michael Will (20 Jahre), Lisa Krappweis (zehn Jahre), Günter Schmitt (20 Jahre), Richard Kornitzky (zehn Jahre) sowie (nicht auf dem Foto) Dominik Linz (zehn Jahre) und Thomas Feil (30 Jahre). Es gratulierten (hinten, v. li.) Dirigent Simon Ehnes, 2. Vorsitzende Andrea Krapp, NBMB-Kreisvorsitzender Horst Sünkel und Stadtrat Günter Herold.

Text & Foto: Stefan Lutter

Nachwuchsmusikerinnen schafften Leistungsprüfung

Die Kirchweihfeierlichkeiten nutzte die Blasmusik zur Bekanntgabe der Ergebnisse von Weiterbildungsmaßnahmen des Nachwuchses. Mit Stolz konnten Vorsitzender Andreas Herold und Zweite Vorsitzende Andrea Krapp verkünden, dass Stefanie Knauer ebenso wie Anne Graßmann und Daniela Reh das Leistungsabzeichen D2 in Silber mit der Klarinette erfolgreich abgelegt hatten.

Daneben absolvierte Viola Hatzold die Prüfungen zum Jungmusikerabzeichen in Bronze D1. Herlod gratulierte den Jungmusikern und bedankte sich für ihren Probenfleiß und sprach vor allen den vereinsinternen Ausbildern Stefanie Knauer, Thomas Kunzelmann und Simon Ehnes sein Kompliment aus. In seiner Funktion als Dirigent der Kapelle äußerte sich Ehnes lobend über den Eifer der Jungmusiker und bezeichnete die Abzeichen als wichtigen Pfeiler der Ausbildung.

Regen tat der Stimmung keinen Abbruch

Premiere Rund 500 Gäste besuchten die erste „Nacht der Blasmusik“ auf dem Open-Air-Gelände in Modschiedel. Das „Böhmische Fieber“ und die „Stadelhofner“ begeisterten die Zuhörer mit traditionellen und modernen Klängen.

Eine rundum gelungene Prämiere feierte die die vom örtlichen Musikverein veranstaltete „Nacht der Blasmusik“ auf dem Open-Air- Gelände des Tanzcenters Deuber: Mit klassischen  Bläserklängen des „Böhmischen Fiebers“ und den Stimmungsrunden der „Stadelhofner“ kamen alle Musikfreunde auf ihre Kosten, der Besuch war –gemessen an den Umständen- sehr gut.

„So wie es von hier oben aussieht, ist das Fest ein voller Erfolg. Wir hoffen dass wir auch beim nächsten Mal wieder dabei sein dürfen“. Mit diesen Worten und nach drei Zugaben verabschiedeten sich Dirigent Andras Pleichinger und sein „Böhmisches Fieber“ zur Halbzeit  des Konzertabends unter stürmischen Beifall von den Gästen. Vorangegangen waren- inklusive Pausen- drei Stunden traditionelle  Blasmusik im Stil der „Egerländer Musikanten“.

Stücke wie „Böhmischer Wind“ und „Saazer Hopfen“ kamen beim Publikum sehr gut an und luden zum Mitklatschen und Schunkeln ein. Bemerkenswert an den 18-köpfigen Ensemble, das hauptsächlich aus den unterfränkischen Raum stammt, war auch die präzise Spielweise, die auch den Laien auffiel. Kein Wunder, sind viele der „Böhmischen Fieber“ Musikanten selbst Dirigenten von Kapellen- und das trotz des niedrigen  Altersdurchschnitts der Instrumentalisten, deren Großteil noch keine 30 Jahre alt ist.

Die Stimmung auf dem Festgelände sollte ihren Höhepunkt erreichen, nachdem  das „Böhmische Fieber“ gestiegen war: Vor allem das jüngere  und junggebliebene Publikum feierte  im zweiten Teil der Blasmusik-Nacht zu den Klängen der „Stadelhofner“, die ein wahres Stimmungsfeuerwerk anbrannten.

Die 25 Musiker boten eine bunte Mischung aus Rock- und Pophits, verwandelte die „Schürzenjäger“- in „Stadelhofnerzeit“ und hatten sogar Blasmusik-Versionen von AC/DC und den Ärzten mitgebracht. Gleich drei Gesangsstimmen- Simone Weidner, Johannes Karmann und der musikalische Leiter Frank Macht- hatten das auf den Tischen tanzende Publikum jederzeit im Griff. Das die Kapelle  sich aber auch auf althergebrachte Blasmusik versteht, bewies sie bei den Zugaben: Neben „Country Roads“ gab sie den „Böhmischen Traum“ zum Besten und rundete die gelungene Veranstaltung damit ab.

„Hochzufrieden“ mit dem Besuch

Am Rande des Musikfestes wollte der Vorsitzende der veranstaltenden Blasmusik Modschiedel, Andreas Herold, der Einschätzung Andreas Pleichingers  nicht widersprechen. „Dafür, dass es das erste Mal war, sind  wir hochzufrieden mit dem Besuch“, zog er ein positives Fazit.

Rund 500 feiernde Gäste seien auch deshalb ein Erfolg, weil das Wetter alles andere als ideal war. An den Tagen vor der Veranstaltung hatte es kräftig geregnet, kühle Temperaturen sorgten dafür, dass Jacken bei den Besuchern der ersten „Nacht der Blasmusik“ Pflicht waren.

Die Blasmusik- Mitglieder hätten großen Zusammenhalt bewiesen. Organisation und Aufbau klappten ebenso wie am Schnürchen wie der Ablauf des Festes, viele helfende (Blasmusik-)Hände waren an den Essenständen, im Ausschank, als Bedienungen und in der Musikbar im Einsatz, was Andreas Herold mit einem großen Dankeschön seitens der Vorstandschaft  kommentierte.

„Die letzte Blasmusiknacht wird es wohl nicht gewesen sein“ Andreas Herold-Vorsitzender

„Nacht der Blasmusik“ anstelle des Kulmfestes

Musikverein streicht Veranstaltung und ruft neue ins Leben / Lob für gelungenes Jubiläum

Eigentlich würde genau an diesem Wochenende das Kulmfest im Dorf stattfinden. Die Blasmusik beschloß jedoch während ihrer Generalversammlung, die Veranstaltung nach 20 Jahren nicht mehr auszurichten. Ansonsten zogen die Mitglieder angesichts des Kreismusikfestes anläßlich des 20-jährigen Bestehens und vieler gelungener Auftritt eine erfolgreiche Bilanz.


Ein Grund dafür, dass das Kulmfest nach 20 Jahren Geschichte ist, war der Kassenbericht von Christine Kießling während des gut besuchten Treffens im Gasthaus Herold. Nicht zum ersten Mal merkte sie an, daß der Erlös aus dem Fest mit Blick auf den großen Aufwand höher sein müßte. Deshalb, und weil das Kreismusikfest im Vorjahr einen würdigen Abschluß für das Kulmfest darstelle, entschlossen sich die Anwesenden, die Feier nicht mehr abzuhalten. Auch auf Termin, Ort und Namen einer Nachfolgeveranstaltung einigten sich die Mitglieder: Am 7. und 8. August wollen sie auf dem Open-Air-Gelände der Tanzcenters Deuber zu einer „Nacht der Blasmusik“ einladen.


Eingangs hatte Vorsitzender Andreas Herold die Anwesenden im Vereinslokal willkommen geheißen, unter ihnen auch die Ehrenmitglieder Anna Herold, Bernhard Kießling und Georg Will. In seinen Grußworten bedankte er sich für die Unterstützung seitens der Vertreter der Stadt im vergangenen Jahr; Stadtrat Günter Herold sprach im Gegenzug seinen Dank für die musikalische Umrahmung der kirchlichen und weltlichen Dorfaktivitäten aus.
Nach Verlesen des Berichts der Hauptversammlung im Vorjahr durch Schriftführerin Angelika Will führte der erste Vorsitzende die Aktivitäten der vergangenen Saison auf. Die Blasmusik Modschiedel habe derzeit 225 Mitglieder, die sich in 37 aktiv gemeldete Musiker, zehn Jungmusiker in Ausbildung und 188 passive Mitglieder aufteilen. Verstorben seien im Jahre 2009 drei Mitglieder, für die während der Versammlung eine Gedenkminute eingelegt wurde.


Herold wies auf insgesamt 31 weltliche und 13 kirchliche Auftritte. Höhepunkt sei das Kreismusikfest gewesen, das im Mai 2009 in Verbindung mit dem 20-jährigen Jubiläum des Musikvereins gefeiert wurde. Er bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern, die das Fest zu einem gelungenen Ereignis gemacht haben. Zudem gab er das Lob des Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Herbert Lorenz, weiter, der die Veranstaltung und insbesondere den Sternenmarsch als „Paradebeispiel für ein Musikfest“ bezeichnet hatte.
Weiterhin berichtete der Vorsitzende von den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und ging dabei auf die Jungmusiker-Leistungsabzeichen ein. Ebenso positiv sei die Teilnahme von Anne Graßmann und Daniela Reh an der Orchesterphase des oberfränkischen Schülerorchesters des NBMB. Neben dem Leistungsabzeichen stellen die verschiedenen Kreis- und Auswahlorchester wichtige Pfeiler der Ausbildung dar.


Im Anschluß kam Dirigent Simon Ehnes auf die 39 Proben im abgelaufenen Jahr zu sprechen. Obwohl die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei, forderte er die Musiker auf, zahlreicher und pünktlicher zu den Proben zu erscheinen. Er hob die Auftritte beim Weihnachtskonzert und beim Gemeinschaftskonzert mit Frensdorf hervor, in denen das Orchester den aktuellen Leistungsstand sehr gut wiedergegeben habe. Das Leistungsniveau, so Ehnes, sei im Begriff zu steigen. Gerade deshalb sei es allerdings unumgänglich, dass weiterhin neben den Proben auch zu Hause geübt werde. Auch die Bläserjugendleiterin Lisa Krappweiß stellte in ihrem Bericht über die Vereinsjugend einen positiven Trend fest: Die Zahl des Blasmusik-Nachwuchses sei auf 24 Mitglieder angestiegen; zahlreiche Freizeitveranstaltungen hätten die Jungmusiker zu einer stabilen Gemeinschaft verbunden.


Die vielen positiven Nachrichten gaben den Mitgliedern keinen Anlaß, im Zuge der Neuwahlen Änderungen an der Vorstandschaft vorzunehmen: Einstimmig wiedergewählt wurden erster Vorsitzender Andreas Herold, zweite Vorsitzende Andrea Krapp, Kassiererin Christine Kießling und Schriftführerin Angelika Will. Als Beisitzer fungieren Carmen Bezold, Daniel Kornitzky, Richard Kornitzky, Hans Knauer und Thomas Göhl. Kassenprüfer blieben Günter Herold und Georg Will. Der Posten des Notenwartes wurde wieder an Bernhard Kießling vergeben.

Eine erfolgreiche Bilanz zog die Vorstandschaft der Blasmusik Modschiedel während ihrer Generalversammlung: (stehend, v. li.) 2. Vorsitzende Andrea Krapp, die Beisitzer Bernhard Kießling und Hans Knauer, Kassenprüfer Günter Herold, Dirigent Simon Ehnes, Beisitzer Richard Kornitzky, Kassenprüfer Georg Will, Beisitzer Thomas Göhl, Kassiererin Christine Kießling, Beisitzer Daniel Kornitzky, 1. Vorsitzender Andreas Herold, (sitzend, v. li.) Beisitzerin Carmen Bezold, Schriftführerin Angelika Will, 2. Bläserjugendleiterin Tina Freitag, 1. Bläserjugendleiterin Lisa Krappweis.
 

Text & Foto: Stefan Lutter

Egerland-Weihnacht und Panflöten-Zauber

Ausschnitt aus dem Obermain Tagblatt vom 23.12.2009:

Romantische Klänge beim Blasmusik-Weihnachtskonzert / „Sternenregen“ für Kindergartenkinder / Stimmungsvolle Dorfweihnacht

Eine gelungene Einstimmung auf die Festtage war das Weihnachtskonzert der Blasmusik am vierten Adventssonntag. Der Nachmittag, für den die geschmückte Pfarrkirche eine stimmungsvolle Kulisse bot, bestand allerdings nicht nur aus einer Auswahl von festlichen Melodien, die von der Kapelle vorgetragen wurde. Panflötenklänge, Aufführungen des Kindergartens und das gemütliche Beisammensein im Anschluß gehörten ebenfalls zur Dorfweihnacht.

Musikalisch begrüßte die Kapelle unter der Leitung von Simon Ehnes die Zuhörer mit dem finalen Satz aus Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium. Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Stadtrat Günter Herold, der das Konzert moderierte und sich eingangs über die vielen Besucher in dem komplett gefüllten Gotteshaus freute, begründete dies mit dem Ende der Vorweihnachtszeit, an dem man am vierten Advent angekommen sei.

Das zentrale Thema von Weihnachten, die Geburt des Erlösers, setzte die Kapelle mit dem getragenen „Jesus, das Kind“ aus der Feder von Joschi Hackl um, bei dem vor allem die Klarinetten ihre Wirkung entfalteten. Im Anschluß nahmen die Musiker ihr Publikum nach Böhmen mit, wo bekanntlich die Wiege der Blasmusik liegen soll: „Weihnachten im Egerland“ hießt das romantische Stück von Waldemar Simon, das einen Höhepunkt des Konzertes darstellte.

Natürlich wurden auch die traditionellen deutschen Weihnachtslieder nicht vergessen. „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „Kommet ihr Hirten“, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Oh Tannenbaum“ wurden in einem von Franz Bummerl arrangierten Potpourri mit dem Titel „Friede den Menschen auf Erden“ zusammengefaßt. Vor allem die kleinen Konzertbesucher waren eingeladen, beim folgenden „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski mitzusingen, bevor die Blasmusik mit „Kinderträume“ (Kurt Sorbon) das anspruchsvollste Lied des Nachmittags intonierte. Die Unbeschwertheit zu Weihnachten sollte das Stück ins Gedächtnis rufen, was den Musikern gelang, indem sämtliche Sektionen der Kapelle abwechselnd zur Geltung kamen und facettenreiche Wechsel in Tempo und Lautstärke vollzogen wurden. Nach dem gut gelaunten und von Schellen begleiteten Shakin-Stevens-Weihnachtsschlager „Merry Christmas everyone“ und dem den Gesang der Gemeinde umrahmenden „Oh, du fröhliche“ gab es soviel Applaus, daß eine Zugabe folgen mußte: Bei „The Rose“ (Amanda McBroom) faszinierte insbesondere das Solo von Trompeter Thomas Göhl.

Viel Beifall gab es auch für die leisen Töne des Konzertes. Heiko Ziegler aus Bayreuth interpretierte auf der Panflöte „Dolannes Melodie“ „Sound of Silence“, „Wind of Change“ und „Begegnung“.

Außerdem begeisterte die Zuschauer der Auftritt der Kinder des katholischen Kindergartens, in dessen Mittelpunkt Sterne standen: Erst sangen die Kinder gemeinsam mit Kindergartenleiterin Kristina Neumann und Erzieherin Christiane Herold „Ihr lieben Sterne kommt zu mir, gemeinsam strahlen wollen wir“. Dann befestigten die Mädchen und Jungen an einem vor dem Altar plazierten Weihnachtsbäumchen Pappsterne, auf denen selbst ausgedachte Wünsche standen. „Dass die Menschen nicht mehr böse sind“ gehörte ebenso dazu wie die Hoffnung auf Kleider für Frierende oder Essen für Hungernde und natürlich „fröhliche Weihnachten“, was mit einem „Sternenregen“ von der obersten Empore des Gotteshauses unterstrichen wurde.

Erlös für für guten Zweck

Nach dem Konzert folgte eine stimmungsvolle „Dorfweihnacht“ vor der Kirche. Der Elternbeirat des Kindergartens verkaufte Glühwein und Leckereien; daneben bot die Bläserjugend Bratwürste an. Damit endete eine rundum gelungene Einstimmung auf Weihnachten mit einem guten Zweck: Der Verkaufserlös wird für den Kindergarten und die Blasmusik verwendet.

Wagners „Festmusik“ aus 500 Instrumenten

Ausschnitt aus dem Obermain Tagblatt vom 19.05.2009:

Eindrucksvoller Sternmarsch zum Kreismusikfest/ Glückwünsche von 36 Vereinen zur 20- Jahrfeier der Blasmusik Modschiedel.

Es war mehr  als nur eine Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen des  örtlichen Musikvereins: Das Kreismusikfest in  Modschiedel geriet am Sonntagnachmittag zu einer eindrucksvollen Demonstration für die Bedeutung der Blasmusik und den Zusammenhalt der Kapellen in der Region. Höhepunkt des Festes, das nicht nur in dem Juradorf seinesgleichen sucht, war der imposante Sternmarsch mit 800 Teilnehmern, darunter 500 Musiker.

Bei  strahlenden Sonnenschein krönte ein Gemeinschaftschor mit allen 16 Kapellen am Dorfplatz die Veranstaltung. Mehrere hundert Zuschauer genossen das Instrumentenmeer. Unter Leitung  des Bezirksvorsitzenten des Nordbayrischen Musikbundes , Herbert Lorenz, spielte das Mamutorchester die“ Festmusik“ von Richard Wagner. Simon Ehnes, Leiter der Jubelkapelle, durfte die Massen beim Marsch-Blasmusik macht Laune“ dirigieren, Kreisdirigent Christian Stenglein gab schließlich zu der  Bayer- Deutschlandhymne den Takt vor, bevor jeder Musiker traditionsgemäß sein Instrument in die Höhe reckte, um den „Modschiedlern“ zum Geburtstag zu gratulieren.

Zuvor waren die 36 Vereine, unter ihnen 20 Musikkapellen, nacheinander und aus vier Richtungen unter dem  Beifall der Besucher zur  Dorfmitte marschierten. Vertreten waren dabei Musikvereine aus dem gesamten  Lichtenfelser Landkreis vom Westen (Ebensfeld, Prächting) bis zum Osten (Altenkunstadt, Weismain),  aus dem Nachbarkreisen gaben  Kapellen aus Nurn (Kronach), Wattendorf (Bamberg) und Kasendorf (Kulmbach) der Modschiedler Blasmusik die Ehre. Bereichert wurde der Sternmarsch von Vereinen aus dem Stadtgebiet.

„ Großartiges Erlebnis“

Kein Wunder, dass die Lobesworte der Ehrengäste überschwenglich ausfielen: Wir sind heute nicht nur geographisch, sondern auch  musikalisch auf hohen Niveau“, beurteilte Herbert Lorenz vom Podium am Dorfplatz aus die Leistung des Gemeinschaftschores . Dem Jubelverein bescheinigte er „eine großartige musikalische Entwicklung“, es sei „ beeindruckend, was kleine Ortschaften zu leisten imstande sind“. NBMB- Kreisvorsitzender Horst Sünkel ergänzte, dass auch die Organisation des Festhöhepunktes „großartig“ gewesen sei. „Gerührt und  begeistert zugleich „ zeigte sich Andreas Herold, Vorsitzender der Blasmusik, der sowohl den Gastvereinen als auch seinem Helferteam großen Dank aussprach.

Im Anschluss zogen alle Vereine und die Festbesucher zum Festplatz am „Kulm“, wo die Gemeinschaftshalle kaum  für  sie ausreichte  und weitere Grußworte folgten. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landtagsabgeordneter  Christian Meißner, der als Erinnerung von der Blasmusik-Führung  eine Minni-Trompete auf einem Sockel erhielt, beschrieb den Gemeinschaftschor als „großartiges Erlebnis“ und dankte dem Jubelverein, der ein „wichtiger Kulturträger“ sei. „Normalerweise  geben die Blasmusiken bei Festen den Rahmen, heute den Inhalt“, betonte  Meissner, der das gesamte Fest als Beleg für Engagement und Gemeinschaftsgeist der Blasmusiken ansah. Das sah auch  Monika Hohlmeier, CSU- Kandidatin für die Europawahl, so und stellte die rhetorische Frage, was „ein Bierzelt ohne Musik“ wäre.

Was wir heute auf dem Dorfplatz erlebt haben, war gewaltig.“ Darauf können die Modschiedler zu Recht stolz sein“, lobte stellvertretende Landrat Helmut Fischer. Bürgermeister Udo Dauer gratulierte dem jungen Verein zum "20. Geburtstag“ und hob wie schon einige Vorredner besonders die Jugendarbeit der Blasmusik hervor.

Die gute Stimmung am Sonntag war repräsentativ für alle drei Festtage , mit denen sich Andreas Herold „vollauf zufrieden“ zeigte. Bereits zum Auftakt am Samstag , als die „Islinger Musikanten“ aufspielten, war die Festhalle sehr gut  gefüllt. Am Sonntag herrschte Andrang wie nie zuvor bei den Feierlichkeiten in Modschiedel, was sich trotz des Unwetters während des Böhmischen Fieber-Konzerts am Abend fortsetzte. Gestern sorgten die „Stadelhofner Musikanten“ für den krönenden Festausklang. Das halbe Jahr Vorbereitungszeit hat sich für  Andreas Herold und sein Helferteam  also ausgezahlt. Wie der Jubelvereinsvorsitzende bilanzierte, habe das Kreismusikfest“ alle  bisherigen Kulmfeste übertroffen“.

20 Jahre Blasmusik Modschiedel - Kreismusikfest 16.05.-18.05.09

Festprogramm:

Samstag, 16.05.2009

19.00 Uhr: Abholung des Schirmherrn MdL Christian Meissner und der Ehrengäste, Bieranstich

19.30 Uhr: Großer Stimmungsabend mit den "Islinger Musikanten"

Sonntag, 17.05.2009

10.30 Uhr: Frühschoppen mit der "Blasmusik Modschiedel"

ab 13.00 Uhr: Spielmobil

13.30 Uhr: Aufstellung zum Sternmarsch

14.00 Uhr: Sternmarsch mit Gemeinschaftschor, anschl. "Musikverein Nurn"

18.00 Uhr: Blasmusik vom Feinsten mit dem "Böhmischen Fieber"

Montag, 18.05.2009

19.30 Uhr Blasmusik für Jung und Alt mit den "Stadelhofner Musikanten"

Die Blasmusik prägt das Ortsgeschehen

Ausschnitt aus dem Obermain Tagblatt vom 04.03.2008:

Eine Erfolgsbilanz zogen die Mitglieder der Blasmusik Modschiedel bei der Generalversammlung im Vereinslokal Gasthaus Herold in Modschiedel. In seinem Bereich erläuterte 1. Vorsitzender Andreas Herold, dass der Verein derzeit 231 Mitglieder zählt, die sich aus 36 aktiven, vier Ehrenmitgliedern und 195 passiven Mitgliedern zusammensetzen.

Acht Jungmusiker befinden sich derzeit in Ausbildung. Alle Jungmusiker legten vor kurzer Zeit das Juniorabzeichen mit gutem bis ausgezeichnetem Erfolg ab. Andreas Herold bedankte sich bei den Ausbildern Stefanie Knauer und Simon Ehnes für die Vorbereitung und Abnahme des Abzeichens. Die Jugendausbildung bleibt weiterhin Schwerpunkt der Blasmusik.

Im Mai musste der bisherige Dirigent Reinhold Zeitler sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Für den Vorstand war es eine Herausforderung, ohne Dirigent in die Musiksaison zu starten. Doch durch den sehr guten Zusammenhalt im Verein konnten alle musikalischen Verpflichtungen wahrgenommen werden. Die Blasmusik nahm 33 weltliche und zwölf kirchliche Auftritte wahr. Dazu kamen 42 Proben.

Im August wurde wieder ein neuer Dirigent für die Blasmusik gewonnen. Karl-Heinz Wuttke aus Marktzeuln erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen und die Blasmusik Modschiedel musikalisch zu leiten.

Stadtrat und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Herold bedankte sich in seinem Grußwort bei allen Musikern für ihr großes Engagement: "Die Blasmusik Modschiedel ist fester Bestandteil des Ortsgeschehen und vom Jura nicht mehr wegzudenken." Ob bei Prozessionen oder sonstigen kirchlichen Veranstaltungen, die Blasmusik sei stets zur Stelle. Dies werde oft schon für selbstverständlich gehalten, doch sei es dies nicht. Ein großes Lob fand Herold auch für die aktive Jugendarbeit, die im Verein geleistet wird.

Stellvertretender Bläserjugendleiter Edwin Bienlein erläuterte, dass derzeit 22 Jungmusiker der Bläserjugend Modschiedel angehören. Für die Bläserjugend stehe eine sinnvolle außermusikalische Jugendarbeit im Vordergrund. Aufgrund dessen wurden im vorigen Jahr verschiedene Aktivitäten wie ein viertägiges Zeltlager, Bowling-, Minigolf spielen, Wanderungen, Kinobesuche, unternommen. Edwin Bienlein bedankte sich bei allen, die die Aktivitäten wie Fahrdienste bei der Bläserjugend unterstützen.

Die Neuwahl des Vorstands brachte keine großen Überraschungen. Andreas Herold wurde als 1. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Für Carmen Will, die nicht mehr für das Amt der 2. Vorsitzenden zur Verfügung stand, konnte Andrea Krapp gewonnen werden. Kassiererin bleibt weiterhin Christine Kießling, sowie auch Schriftführerin Angelika Will. Als Beisitzer wurden Hans Knauer, Hans Herold, Richard Kornitzky, Carmen Will und Daniel Kornitzky in den erweiterten Ausschuss gewählt. Zum Notenwart wurde Bernhard Kießling bestimmt. Kassenprüfer wurden Georg Will und Günter Herold.

Zum Schluss gab Vorsitzender Andreas Herold eine Vorschau auf das Jahr 2008. Das traditionelle Kulmfest findet von Samstag, 17. Mai bis Montag, 19. Mai statt. Am 22. Juni wird die Blasmusik Modschiedel ein Kurkonzert im Kurpark Bischofsgrün spielen. Des Weiteren verweist Andreas Herold auf das Benefiz-Konzert des Kreisorchesters Lichtenfels am 4. Juni im Kurpark in Bad Staffelstein.

Freude der Weihnacht

Ausschnitt aus der Bayerischen Rundschau 29.12.2007:

Blasmusik und Zither-Klänge zur Einstimmung auf die Festtage. Markt-Erlös wird teilweise für Brandopfer gespendet.

Mit einer Auswahl festlicher Melodien stimmte die Blasmusik Modschiedel unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Karl-Heinz Wuttke beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche auf die Festtage ein. Außerdem gab es Zitherklänge, ein junges Trompetentrio und adventliche Gedanken des Kindergartens zu höhren.

Mit einem Dutzend erleuchteter Christbäume, brennender Kerzen und einer am Seitenaltar aufgebauten Krippe bot das prächtig geschmückte Gotteshaus eine ideale Kulisse vor die weihnachtlichen Klänge. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Herold, der den Nachmittag moderierte, freute sich über die vielen Besucher, unter denen sich auch die Pfarrer Erhard Meissner und Sebastian Palapparampil befanden.

Die Musiker schafften es in ihren besinnlichen, swingenden und auch schwungvollen Darbietungen, nahezu sämtliche "Weihnachtsemotionen" treffend widerzuspiegeln. Die Freude über das Fest stand auch im Mittelpunkt des Beitrags des katholischen Kindergartens, der das Konzert mit Liedern und Gedichten bereicherte. Im Singspiel unter dem Motto "Wenn die Kerze brennt" hieß es nämlich: "Lass das Licht doch weiterwandern von dem einen zu dem anderen, dass ein jeder hier und heut sich von Herzen freut." Kindergartenleiterin Birgit Stöcker erklärte ergänzend zu dem "Sternengedicht", zu dem die Mädchen und Buben Kerzen auf dem Kirchenboden ablegten, wie man anderen Menschen mit kleinen Gesten wie etwa einem Lächeln eine Freude machen kann.

Trompeten-Trio

Für weitere Abwechslung in der Programmfolge sorgten ein Trompeten-Trio und ein "Überraschungsgast": Alexander Lindner, Philipp Dauer und Christoph Bienlein von der Bläserjugend hatten erst wenige Tage zuvor das Juniorabzeichen des Nordbayerischen Musikbundes errungen und demonstrierten ihr Können an der Trompete mit dem von Ausbilder Simon Ehnes eigens verfassten Stück "Weihnacht in Modschiedel"; Gerhard Trinkwalter aus Marktzeuln zauberte mit Zither-Klängen zu Mundart-Gesang und Gedichten eine behagliche Atmosphäre in die Pfarrkirche.

Nach einer Reihe bekannter Weihnachtslieder war der Applaus so groß, dass die Musiker noch den "Andachtsjodler" als Zugabe anhängten. Nach dem Konzert wurde zur "Dorfweihnacht" vor der Kirche eingeladen. Der Elternbeirat des Kindergartens hatte einen kleinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Spontan entschied man, ein Teilerlös aus dem verkauf der Weismainer Familie zu spenden, die vor wenigen Tagen Opfer eines Brandes wurde.

Beifall für 41 gelungene Auftritte

Ausschnitt aus dem Obermain Tagblatt:

Der Terminkalender der Modschiedler Blasmusik ist randvoll. Mit dem neuen Dirigenten Simon Ehnes wird die bewährte Musizier- und Lernfreudigkeit des Klangkörpers und des Nachwuchses fortgesetzt. Ein eigenes Musikerheim ist der Wunsch vieler Mitglieder. Ausschlaggebend dafür wären die Bereitstellung eines geeigneten Geländes im Zuge der Dorferneuerung und Gespräche mit der Stadt Weismain.

Vorsitzender Andreas Herold begrüßte zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Herold besonders die Ehrenmitglieder. Bürgermeister Peter Riedel machte der Blasmusik ein Kompliment. Sie ist bei zahlreichen weltlichen und kirchlichen Anlässen präsent.

Die musikalische Qualität sei das Ergebnis einer kontinuierlichen und intensiven Arbeit. Erfreulich auch die Tatsache, dass der Blasmusik viele junge Musiker angehören und dass seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet wird.

Der Bürgermeister dankte allen Verantwortlichen für die geleistete Arbeit und stellte abschließend fest, dass die Modschiedler Blasmusik unverzichtbar im Stadtgebiet ist.

Dies unterstrichen auch der stellvertretende Kreisvorsitzende des nordbayerischen Musikbundes, Franz Dütsch und Stadtrat Günter Herold, der sich vor allem für die geleisteten Dienste bei kirchlichen Veranstaltungen und Wallfahrten bedankte. Die Protokolle gab Angelika Will bekannt.

Insgesamt 41 Auftritte

In seiner Rückschau berichtete Vorsitzender Andreas Herold, dass der Verein 239 Mitglieder hat und der Blasmusik 27 aktive Musiker angehören. Sechs Jungmusiker stehen in der Ausbildung. Im vergangenen Jahr gab es 25 weltliche und 16 kirchliche Auftritte sowie 40 Proben. Dem neuen Dirigenten wünschte der Vorsitzende eine glückliche Hand. Einige Mitglieder absolvieren derzeit Proben für das Leistungsabzeichen. Musiker, die bei der Blasmusik mitmachen wollen, seien stets willkommen, so der Vorsitzende.

Neue Uniformen

Auf gesellschaftlicher Ebene war man ebenfalls aktiv. Herold erinnerte an den Fasching, ein Proben-Wochenende, den Ausflug in die Lüneburger Heide, das Adventskonzert in der Pfarrkirche und die Abschlussfeier. In Bad Staffelstein gestaltete die Blasmusik zwei Kurkonzerte. Im vergangenen Jahr sind außerdem neue Uniformen für die Musiker angeschafft worden.

Andrea Krapp, die Leiterin der Bläserjugend, verwies auf 17 aktive Musiker und sechs Auszubildende. Höhepunkte waren die Zehn-Jahres-Feier der Gruppe während des Kulmfestes, die Fahrt nach Geiselwind, ein Basar und die Aufstellung des "Kerwesbaumes". Schatzmeisterin Christine Kießling erinnerte an enorme Ausgaben für die Beschaffung der neuen Uniformen, Ihr Dank galt besonders den Spendern.

vergrößernBürgermeister Peter Riedel leitete die Neuwahlen, die einige Veränderungen brachten. Vorsitzender bleibt Andreas Herold, seine Stellvertreterin ist Carmen Will, Schatzmeisterin Christine Kießling, Schriftführerin Angelika Will, Notenwart Michael Kießling, Kassenprüfer Günter Herold und Hans Knauer. Beisitzer sind Bernhard Kießling, Alfons Herold, Richard Kornitzky, Stefan Kießling und Georg Will.

Musikrichtung bleibt

Die Frage während der Diskussion "In welche Musikrichtung gehen wir", beantwortete der 25-jährige neue Dirigent Simon Ehnes mit dem beruhigenden Hinweis " Wir bleiben wo wir sind". Ehnes schilderte seine bisherige Musikerlaufbahn und bekannte: "Musik ist mein Leben". Erspiele auch in anderen Kapellen mit und habe für böhmische Blasmusik ein besonderes Faible. Jugendliche seien bei der Blasmusik stets willkommen, sagte der neue Dirigent.

Fleißige Musiker

Neben der Probenarbeit, "Ständerla" und der Gestaltung gesellschaftlicher Veranstaltungen erwartet die Aktiven der Blasmusik wieder ein volles Programm. Während der Jahreshauptversammlung wies Vorsitzender Andreas Herold auf wichtige Termine hin: 9. April Palmprozession, 23. April Erstkommunion, 30. April Jubelkommunion, 1. Mai Maifeier im Bärental, 14. Mai Kurkonzert in Bad Staffelstein, 20. bis 22. Mai Kulmfest, 15. Juni Fronleichnamsprozession in Weiden, 2. Juli Pfarrwallfahrt, 20. Juli Kirchbaumaufstellung, 24. Juli Kirchweih-Rumspielen in Modschiedel, 6. August Festzug beim Schützenfest in Weismain, 3. September Kurkonzert in Bad Staffelstein, 1. Oktober Erntedankfest, 1. November Friedhofsgang in Modschiedel und Weiden, 5. November Friedhofsgang in Neudorf und Görau. Im Dezember findet das Adventskonzert in der Pfarrkirche statt.

Kulmfest 2005

Ausschnitt aus dem Obermain Tagblatt:

Blasmusik Modschiedel bietet vom 14. bis 16. Mai ein attraktives Kulmfest - Partyband "GimCrack" heizt ein - Zehn Jahre Bläserjugend

Die Blasmusik Modschiedel feiert vom 14. bis 16. Mai ihr traditionelles Kulmfest. Längst hat sich aus dem Treffen der Blasmusiker ein "Fest des Volkes" entwickelt, das den äußeren Rahmen für Freude, Frohsinn und Unterhaltung bildet. Das Fest wird in diesem Jahr noch durch das zehnjährige Bestehen der Bläserjugend bereichert. Der Nachwuchs veranstaltet am Sonntag, 15. Mai, ab 15 Uhr eine Gaudiolympiade für Jugendgruppen mit einer ganzen Reihe von Attraktionen.

Volksmusik hat in den Juradörfchen eine lange Tradition. Mit der Gründung einer eigenen Blasmusik ist in dem gastlichen Dorf Modschiedel ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Tatkräftige Unterstützung erhielt das junge Gemeinwesen durch die katholische Pfarrei und die Einwohner. Schon nach wenigen Jahren entwickelte sich die Blasmusik zu einem Aushängeschild des Dorfes.vergrößern Die Ausgestaltung kirchlicher und weltlicher Feste, gemeinsames Musizieren, Ständchen und Konzerte geben ein beredtes Zeugnis von der Schaffenskraft des Klangkörpers. Mit viel Geschick und Ausdauer hat die Vereinsführung junge Menschen zum aktiven Musizieren hingeführt und ihnen das Rüstzeug vermittelt, das sie befähigt, Jungmusiker das Leistungsabzeichen ablegen zu lassen. Die Aktivitäten der Bläserjugend sind vielseitig und interessant. Kein Wunder, dass bei den Jungmusikern immer etwas los ist. Und die Vereinsführung ist auch stolz darauf, dass die Modschiedler Blasmusik inzwischen die "klingende Seele" des Juras genannt wird. Sie hat sich einen Ruf geschaffen, der weit über die Grenzen des Juras hinausreicht. Der Vorstand ist auch stets in vorbildlicher Weise bemüht, mit den Auftritten die Verbundenheit der Blasmusik mit der Bevölkerung zu festigen und zu fördern.

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Schirmherr des Kulmfestes ist Zweiter Bürgermeister Udo Dauer aus Weismain. Das Festprogramm beginnt am Samstag, 14. Mai um 19.30 Uhr mit der Abholung des Schirmherrn und der Ehrengäste. Anschließend steigt ein großer Stimmungsabend mit den Kasendorfer Musikanten. Am Sonntag, 15. Mai ist um 10.30 Uhr Frühschoppen, ab 14 Uhr Hüpfbug, 15 Uhr Gaudiolympiade mit verschiedenen Jugendgruppen. Ab 21 Uhr folgt ein Stimmungsabend mit der Partyband "GimCrack". Am Montag gibt ab 17.30 Uhr Unterhaltungsmusik mit den Ansbachtalern Musikanten aus Roth. An allen Festtagen gibt es Kaffee und selbstgebackene Kuchen, Torten, sowie Grillspezialitäten, Pizza, Hähnchen und Schnitzelbrötchen und natürlich diverse Getränke. Die Bürger sind herzlich eingeladen.

 

Ausschnitt aus dem Fränkischen Tag:

Treue Blasmusiker beim Kulmfest geehrt

Während ihres traditionellen Kulmfestes ehrte die Blasmusik Modschvergrößerniedel vier Mitglieder für langjährige Treue zum Verein. Unser Bild zeigt (von links) 1. Vorsitzenden Andreas Herold, Christiane Herold (zehn Jahre Mitglied), Schirmherr und Zweiter Bürgermeister Udo Dauer, Stefan Kießling (zwanzig Jahre Mitglied), 2. Vorsitzende Carmen Will, Andrea Krapp (zehn Jahre Mitglied), den stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes Rudolf Meixner sowie Angelika Will (zehn Jahre Mitglied). Im Rahmen der dreitägigen Festlichkeiten wurde heuer auch das zehnjährige Bestehen der Bläserjugend des Dorfes gefeiert; aus diesem Anlass stand ein Kulmfest-Tag ganz im Zeichen der Jugend.

 

Ausschnitt aus dem Fränkischen Tag:

Bläserjugend feiert beim Kulmfest zehnjähriges Bestehen

Das Wetter spielte nicht ganz mit, doch die einzelnen Wettbewerbe wie Bierkastenstapeln und andere Spiele konnten vor einer stattlichen Zuschauerkulisse abgewickelt werden. Sievergrößernger wurde die Modschiedler Jugendfeuerwehr vor der Bläserjugend Modschiedel und dem Musikernachwuchs aus Marktzeuln. Schirmherr und Zweiter Bürgermeister Udo Dauer lobte das Engagement der jungen Musiker. Während anderswo über Nachwuchs geklagt wird, kenne man bei der Blasmusik Modschiedel dieses Problem nicht. Dauer erinnterte auch an eine weitere Besonderheit der Blasmusik: In allen Ebenen wirken die Damen aktiv mit. Selbst eine Dirigentin gebe den Takt des Klangkörpers an und bläst, wenn es nötig ist, sogar die Tuba.

Anschließend überreichte der Schirmherr eine Spende, da bekannt ist, dass die Blasmusik Modschiedel neue Uniformen anschaffen will.

Videomitschnitt Weihnachtskonzert 2004vergrößern

Einen Live-Videomitschnitt des Weihnachtskonzertes 2004 könnt Ihr hier herunterladen:

Video (24,12 MB) (Bisher noch keine Downloads)

 

Hörproben

Hier könnt Ihr euch einige Hörproben aus dem Programm der Blasmusik Modschiedel downloaden. Die Lieder sind Radiomitschnitte der Livesendung "Radiogrüße aus Weismain" vom 27.06.1999 auf Bayern 1. Zum Download einfach unten auf den Titel klicken.

Heute ist Musikantentag (3,20 MB) (Bisher noch keine Downloads)

Servus, Grüzi und Hallo (2,47 MB) (Bisher noch keine Downloads)

Chronik

Als die "Blasmusik Modschiedel" am 8. September 1989 aus der Taufe gehoben wurde, begann auf dem Jura eine neue Epoche des kulturellen Lebens. Engagierte Musiker hatten sich zusammengefunden, um mit dem gemeinsamen Musizieren nicht nur ihrem Hobby zu frönen, sondern sich damit auch in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Wie die vergangenen zehn Jahre zeigten, trugen sie vielfältig zur musikalischen Ausgestaltung des kirchlichen und weltlichen Lebens auf dem Jura bei und sich heute daraus nicht mehr wegzudenken.

Erste Anfänge

Die Gründung der "Blasmusik Modschiedel" kam freilich keineswegs aus dem Nichts. Vielmehr waren schon Jahre vorher Wunkendorfer, Modschiedler und Weidner als Jura - Musiker zusammengekommen, um vor allem kirchliche Feiern der Pfarrei Modschiedel wie Weißen Sonntag, Fronleichnamsprozession und Kirchweih festlich zu uvergrößernmrahmen. Zum ersten großen Auftritt kam es im Jahre 1982 anlässlich der Feier des Weißen Sonntags, die wegen der Renovierung der Modschiedler Pfarrkirche in Neudorf begangen wurde. Dazu war eigens stilvolle Marschmusik "Golden Sun" und "Silver Bird" - für den Ein- und Auszug aus der Kirche einstudiert worden. Am gleichen Tag wurde auch noch das erste Geburtstagsständchen in Weiden gespielt. Die musikalische Leitung lag damals in den Händen von Bernhard Lang aus Modschiedel. Eine Uniform besaß man zu dieser Zeit noch nicht, doch mit der Kleiderordnung Schwarz - Weiß gab die temperamentvolle Kapelle aus jungen und junggebliebenen Musikern schon ein recht gutes Bild ab.

Immer neue Aufgaben zur musikalischen Gestaltung des Gemeinschaftslebens wurden von der Blaskapelle übernommen - so weitere Geburtstagsständchen, Frühschoppen und die Umrahmung der Kirchweihfeste. 1984 stellte man zum ersten Mal in Modschiedel einen Kirchweihbaum auf und spielte am Nachmittag des Kirchweihsonntags zur Unterhaltung auf. Dies geschah dann später in alljährlichem Wechsel vor den Gaststätten Herold und Deuber. Am Kirchweihmontag zogen die Musikanten von Haus zu Haus und spielten zur Frvergrößerneude der Dorfbewohner auf. Für die Kapelle brachte das eine kleine Spende ein. Auf Spenden waren die Musiker angewiesen, denn Notenmaterial und Aushilfsmusiker kosteten Geld und mussten bezahlt werden, wobei jeder Musiker sein Instrument natürlich selbst stellen musste. Mittlerweile hatte sich die Modschiedler Blasmusik immer weiter gefestigt und war auch schon über die Grenzen der Pfarrei Modschiedel hinaus bekannt geworden. Da lag es auf der Hand, daß man auch das äußere Erscheinungsbild durch die Anschaffung einer Uniform aufpolieren wollte. Durch die Musiker selbst, unterstützt durch eine großzügige Spende aus dem Hause Deuber, und nicht zuletzt durch eine Kirchenkollekte konnte sie finanziert werden. Zur Erstkommunion 1988 traten die Musiker zu ersten Mal in der neuen Uniform auf. Weitere Auftritte in Hohenpölz, im Bärental, in Weiden, Weismain und Hollfeld folgten.

Vereinsgründung

Nun, da die "Blasmusik Modschiedel" auch außerhalb der Pfarrei und des Stadtgebietes eine feste Größe geworden war, war es notwendig geworden, sich zur Vorbereitung und Planung der umfangreichen Aktivitäten eine feste Organisation zu geben und einen Verein zu gründen. Nach ausgiebigen, lebhaften, oft spät in die Nacht andauernden Beratungen im Probenlokal Herold wurde der Verein schließlich in der Gründungsversammlung vom 8. September 1989 aus der Taufe gehoben.

Auszug vom Gründungsprotokoll: 

Heute, am 08.09.1989 um 13.00 Uhr erschienen in der Gastwirtschaft Herold in Modschiedel 28a, die aus der beigefügten Anwesenheitsliste ersichtlich 21 Personen, zur Beschlußfassung über die Gründung einer Blaskapelle. Frl. Elke Hübner begrüßte die Erschienenen und erläuterte den Zweck der Versammlung. Durch allgemeine Zustimmung wurde Sie zur Versammlungsleiterin und Herr Alfred Herold zum Protokollführer gewählt, sie nahmen die Ämter an.

Frl. Hübner schlug sodann folgende Tagesordnung vor:

  1. Aussprache über eine Gründung

  2. Festsetzung einer Vereinssatzung

  3. Wahl der Vorstandschaft

  4. Verschiedenes, Wünsche und Anträge

Einige Stunden später...

Alle Gewählten nahmen die Wahl an, somit übernahm Vorstand Herr Georg Will die Versammlungsleitung...

Um 19.30 Uhr schloss der Vorstand die Gründungsversammlung.

Die gewählte Vorstandschaft zeigte sich sofort recht rührig: Zu den bisherigen Aktivitäten kamen die musikalische Umrahmung des Erntedankfestes und - vergrößernwas den Musikern besonders am Herzen liegt - die Ausgestaltung des Festes der hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, am 20. November hinzu. Nicht zu vergessen ist ein Fußballspiel gegen die Scheffla - Elf Weiden als Mitglieder - Werbeaktion im Sommer. Dabei zeigte sich zwar, dass die Musiker ihr Instrument besser als den Ball beherrschten, aber der gewünschte Effekt, neue Mitglieder zu werben, wurde erzielt.

Arbeit der Vorstandschaft

Mit der Gründung des Vereins "Blasmusik Modschiedel" war nun das Fundament für eine kontinuierliche Arbeit zur musikalischen Gestaltung des öffentlichen Lebens auf dem Jura gelegt. Bereits zu dieser Zeit hatte sich ein festes Jahresprogramm herausgebildet.

All den Genannten, vor allem aber denjenigen, die sich seit Jahren, ja seit den ersten Anfängen an verantwortlicher Stelle mit großem Engagement der Sache der "Blasmusik Modschiedel" gewidmet haben, sei hier Lob und Anerkennung ausgesprochen. Ihnen gebührt vor allem der Verdienst, die Begeisterung der Musiker geweckt und so gelenkt zu haben, daß aus der Neugründung vor zehn Jahren ein aktiver, quicklebendiger Verein geworden ist.

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