Mit „A Christmas-Collage“ war
das Weihnachtskonzert überschrieben, mit dem die Blasmusik am
vierten Adventssonntag auf die Festtage einstimmte. Zwar verriet der
Titel die Ausrichtung des Programms auf englische Kompositionen,
doch sollte der Höhepunkt russischen Ursprung sein. Für Abwechslung
in der vollbesetzten Sankt-Johannes–Kirche sorgten der katholische
Kindergarten und ein Alphorn-Duo.
Bereits mit dem traditionellen
Weihnachtscoral „ We wish you a merry Christmas“ zur Eröffnung gab
die Kapelle die Richtung des Konzerts vor. Auf die Begrüßung durch
Pfarrgemeinderatsvorsitzenten Günter Herold, der sich über
dichtgefüllte Kirchenbänke und Emporen freute, sollte eine Reihe
weitere Lieder aus dem englischsprachigen Raum folgen. Zum
beschwingten Medley „Happy Christmas“ marschierte der jüngste Zugang
der Kapelle, Schlagzeuger aus Wunkendorf, als „Little Drummer Boy“
durch das Gotteshaus. Später gefielen die Musiker mit bekannten
Melodien („Mary`s Boy Child", „Stop the Cavalry“) und einem
Weihnachtsschlager(„ Merry Christmas Everyone“ von Shakin`Stevens“).
So gelungen diese Lieder auch
waren und so gut sie auch in den Kontext des Konzerts passten - ein
wenig standen sie im Schatten des Stücks, das in der Mitte des
Programms platziert war und eigentlich keine Weihnachts-, sondern
Ballettmusik darstellt: Das 27-köpfige Orchesters spielte vier
Auszüge aus der „Nussknacker-Suite“ von Peter Tschaikowsky („Marsch
der Zinnsoldaten“, "Tanz der Zuckerfee“, “ Blumenwalzer“, „Finale
Presto“), bei denen alle Sektionen des Ensembles wunderbar zur
Geltung kamen. Die Melodien des russischen Komponisten im
Blasmusik-Gewand gerieten zu einer der besten Leistungen in der
jüngsten Vergangenheit der Kapelle. Zugleich unterstrich die
Interpretation eindrucksvoll die Weiterentwicklung unter Dirigent
Simon Ehnes, was vom Publikum mit stürmischen Applaus Honoriert
wurde.
Stürmischer Applaus
Bevor die Konzertstunde mit
Ausflügen in Filmmusik- und Musical-Gefilde („Can you feel the love
tonight“ aus dem „König der Löwen“, „ Nessaja“ aus „ Tabaluga“) und
der berührenden Zugabe „ Amazing Crace“ endete, bildeten zwei
besondere Bläser-Auftritte den Kontrast im Programm: Während die
größtenteils schwungvollen Blasmusik-Interpretationen die
Weihnachtsfreude vermittelten, luden die urigen und warmen
Alphorn-Klänge von Inge und Heinrich Schrüfer aus Bamberg (
„Hirtengruß“, "Abendruh“) zur Besinnung ein.
Ein weiterer Höhepunkt, auf den
sich viele Konzertbesucher Jahr für Jahr freuen, ist die Vorführung
des örtlichen Kindergartens: Diesmal gelang es, den lange gehegten
Wunsch, Kapelle und Kinder unter einen Hut zu bringen, endlich zu
verwirklichen, indem die Musiker den von den Mädchen und Jungs
gesungenen Rolf-Zuckowski-Hit „In der Weihnachtsbäckerei“
begleiteten. Moderator Günter Herold zufolge wurde zwar vom
ursprünglichem Ansinnen, den Inhalt des Liedes nicht nur hörbar,
sondern auch sichtbar darzustellen, Abstand genommen, “weil wir uns
nicht getraut haben, die vielen notwendigen Mehlsäcke in die Kirche
zu bringen“. Aber auch so kamen die putzigen kleinen Sänger sehr gut
an, woraufhin Simon Ehnes im Namen der Blasmusik ein Präsent zur
Förderung der musikalischen Früherziehung überreichte.
Die Verbundenheit von
Musikverein und Kindergarten wurde auch nach dem Konzert deutlich,
als gemeinsam auf dem Platz zwischen Kirche und Einrichtung eine
gemütliche Feier im Stile einer Dorfweihnacht veranstaltet wurde.
Kaum einer der Besucher trat gleich den Nachhauseweg an, stattdessen
ließen sie sich mit Glühwein, Likör, Bratwürsten und heißen Waffeln
bewirten. Im Schein der aufgebauten Feueröfen, der beleuchteten
Kirche und der Lichterketten am Kindergarten wurde noch lange über
das Konzert gesprochen, das ebenso wie das ersehnte Eintreffen des
Schnees dazu beitrug, dass das Dorf mit Weihnachtsstimmung erfüllt
war.
Text: Stefan Lutter
Nacht der Blasmusik
2011 - Auftakt nach Maß, aber schwaches Ende
Zweitageskonzept für „Nacht
der Blasmusik“ geht nicht ganz auf/ Enttäuschung für Veranstalter
Völlig unterschiedlich wurden
die beiden Festtage der vom Musikverein veranstalteten „Nacht der
Blasmusik“ am Wochenende angenommen: Während das Open-Air-Gelände
des Tanzcenters Deuber am Samstag sehr gut besucht war, ließ die
Resonanz -vermutlich wetterbedingt- am Sonntag noch viel Luft nach
oben.
Bereits im vergangenen Jahr war die Blasmusiknacht ein schöner
Erfolg, die Besucherzahlen von damals wurden am Samstag sogar noch
überboten. Die Protagonisten waren die gleichen wie die des
Vorjahres: Drei Stunden lang bot zunächst das „Böhmische Fieber“
traditionelle Blasmusik im Stil der „Egerländer Musikanten“. Dank
der präzisen Spielweise war die Darbietung des Ensembles für Kenner
ein Genuß, Laien hatten ihren Spaß beim Mitklatschen und Schunkeln.
Besucher tanzen auf den
Tischen
Im Anschluß zogen die „Stadelhofner“
das Publikum mit einer bunten Mischung aus Rock-und Pophits in ihren
Bann. Zu Blamusikversionen von „AC/DC“, Elvis Presley und den
„Ärzten“ begleitet von drei Gesangsstimmen (Simone Weidner, Johannes
Karmann und der musikalische Leiter Frank Macht) tanzte das Publikum
auf den Tischen. Entsprechend zufrieden war der erste Vorsitzende
der veranstaltenden Blasmusik Modschiedel, Andreas Herold, zu
Mitternacht: Gute Stimmung herrschte auf und vor der Bühne, die im
Ausschank, an den Essenstheken und in der Musikbar ehrenamtlich
tätigen Blasmusikmitglieder hatten gut zu tun.
Ein ganz anderes Bild bot sich aber am Festsonntag, der erstmals an
die Nacht angehängt wurde. “Ehrlich gesagt: Wir hätten uns mehr
erhofft“, meinte Herold, nachdem der Besuch schon zum Frühschoppen,
als die Blasmusik selbst eine Kostprope ihres Könnens bot, eher
dürftig war. Viel mehr los war dann auch nicht zum Kaffee und Kuchen
am Nachmittag und zum Festausklang am Abend. Viele der Besucher
begründeten die leeren Sitzreihen mit dem Wetter. Erst war es
drückend heiß, dann kündigten dicke Wolken Regen an, der am frühen
Abend tatsächlich kurz auf das Gelände niederging.
Keine Schuld am schwachen Besuch hatte der Musikverein Altenkunstadt,
der vom Spätnachmittag an ein hörenswertes Programm bot, das quasi
eine Zusammenfassung des vorigen Abends war: zunächst spielten die
fast 30 Musiker traditionelle Polkas, Märsche und Walzer, später
schwenkten sie mit Schlagern und Oldies auf die Stimmungsmaschine.
Das Publikum war sehr angetan und belohnte jedes Stück mit Applaus-
nur waren es nicht besonders viele Hände.
Neues Konzept?
Besonders enttäuscht war die
Blasmusik darüber, dass Teile des Modschiedler Pfarrgebietes die
Veranstaltung nicht mit einem Besuch unterstützen. Von einigen
umliegenden Dörfern ließ sich am Sonntag niemand blicken, was nicht
wenigen Mitgliedern sauer aufstieß. Schließlich verwendet die
Kapelle viel Freizeit darauf, jedes Fest der Pfarrei musikalisch zu
umrahmen.
Aus diesem Grund werden sich die Veranstalter bei ihren nächsten
Zusammenkünften Gedanken darüber machen, ob das Konzept mit einer
Blasmusik-Nacht und einer Feier am folgenden Tag für die Zukunft
Bestand hat - ein Blick auf das Festgelände am Sonntag legte dies
allerdings nicht nahe.
Text: Stefan Lutter
Aktive Musiker
ausgezeichnet
Acht langjährige aktive Musiker der Blasmusik Modschiedel wurden bei
der Jahreshauptversammlung mit Urkunden und Ehrennadeln vom
Nordbayerischen Musikmund ausgezeichnet. Die Geehrten sind (vorne,
v. li.) Vorsitzender Andreas Herold (20 Jahre aktiv), Christine
Kießling (zehn Jahre), Michael Will (20 Jahre), Lisa Krappweis (zehn
Jahre), Günter Schmitt (20 Jahre), Richard Kornitzky (zehn Jahre)
sowie (nicht auf dem Foto) Dominik Linz (zehn Jahre) und Thomas Feil
(30 Jahre). Es gratulierten (hinten, v. li.) Dirigent Simon Ehnes,
2. Vorsitzende Andrea Krapp, NBMB-Kreisvorsitzender Horst Sünkel und
Stadtrat Günter Herold.
Text
& Foto: Stefan Lutter
Nachwuchsmusikerinnen schafften
Leistungsprüfung
Die Kirchweihfeierlichkeiten
nutzte die Blasmusik zur Bekanntgabe der Ergebnisse von
Weiterbildungsmaßnahmen des Nachwuchses. Mit Stolz konnten
Vorsitzender Andreas Herold und Zweite Vorsitzende Andrea Krapp
verkünden, dass Stefanie Knauer ebenso wie Anne Graßmann und Daniela
Reh das Leistungsabzeichen D2 in Silber mit der Klarinette
erfolgreich abgelegt hatten.
Daneben absolvierte Viola
Hatzold die Prüfungen zum Jungmusikerabzeichen in Bronze D1. Herlod
gratulierte den Jungmusikern und bedankte sich für ihren Probenfleiß
und sprach vor allen den vereinsinternen Ausbildern Stefanie Knauer,
Thomas Kunzelmann und Simon Ehnes sein Kompliment aus. In seiner
Funktion als Dirigent der Kapelle äußerte sich Ehnes lobend über den
Eifer der Jungmusiker und bezeichnete die Abzeichen als wichtigen
Pfeiler der Ausbildung.
Regen tat der Stimmung keinen Abbruch
Premiere Rund 500 Gäste
besuchten die erste „Nacht der Blasmusik“ auf dem Open-Air-Gelände
in Modschiedel. Das „Böhmische Fieber“ und die „Stadelhofner“
begeisterten die Zuhörer mit traditionellen und modernen Klängen.
Eine rundum gelungene Prämiere
feierte die die vom örtlichen Musikverein veranstaltete „Nacht der
Blasmusik“ auf dem Open-Air- Gelände des Tanzcenters Deuber: Mit
klassischen Bläserklängen des „Böhmischen Fiebers“ und den
Stimmungsrunden der „Stadelhofner“ kamen alle Musikfreunde auf ihre
Kosten, der Besuch war –gemessen an den Umständen- sehr gut.
„So wie es von hier oben
aussieht, ist das Fest ein voller Erfolg. Wir hoffen dass wir auch
beim nächsten Mal wieder dabei sein dürfen“. Mit diesen Worten und
nach drei Zugaben verabschiedeten sich Dirigent Andras Pleichinger
und sein „Böhmisches Fieber“ zur Halbzeit des Konzertabends unter
stürmischen Beifall von den Gästen. Vorangegangen waren- inklusive
Pausen- drei Stunden traditionelle Blasmusik im Stil der „Egerländer
Musikanten“.
Stücke wie „Böhmischer Wind“
und „Saazer Hopfen“ kamen beim Publikum sehr gut an und luden zum
Mitklatschen und Schunkeln ein. Bemerkenswert an den 18-köpfigen
Ensemble, das hauptsächlich aus den unterfränkischen Raum stammt,
war auch die präzise Spielweise, die auch den Laien auffiel. Kein
Wunder, sind viele der „Böhmischen Fieber“ Musikanten selbst
Dirigenten von Kapellen- und das trotz des niedrigen
Altersdurchschnitts der Instrumentalisten, deren Großteil noch keine
30 Jahre alt ist.
Die Stimmung auf dem
Festgelände sollte ihren Höhepunkt erreichen, nachdem das
„Böhmische Fieber“ gestiegen war: Vor allem das jüngere und
junggebliebene Publikum feierte im zweiten Teil der Blasmusik-Nacht
zu den Klängen der „Stadelhofner“, die ein wahres Stimmungsfeuerwerk
anbrannten.
Die 25 Musiker boten eine bunte
Mischung aus Rock- und Pophits, verwandelte die „Schürzenjäger“- in
„Stadelhofnerzeit“ und hatten sogar Blasmusik-Versionen von AC/DC
und den Ärzten mitgebracht. Gleich drei Gesangsstimmen- Simone
Weidner, Johannes Karmann und der musikalische Leiter Frank Macht-
hatten das auf den Tischen tanzende Publikum jederzeit im Griff. Das
die Kapelle sich aber auch auf althergebrachte Blasmusik versteht,
bewies sie bei den Zugaben: Neben „Country Roads“ gab sie den
„Böhmischen Traum“ zum Besten und rundete die gelungene
Veranstaltung damit ab.
„Hochzufrieden“ mit dem Besuch
Am Rande des Musikfestes wollte
der Vorsitzende der veranstaltenden Blasmusik Modschiedel, Andreas
Herold, der Einschätzung Andreas Pleichingers nicht widersprechen.
„Dafür, dass es das erste Mal war, sind wir hochzufrieden mit dem
Besuch“, zog er ein positives Fazit.
Rund 500 feiernde Gäste seien
auch deshalb ein Erfolg, weil das Wetter alles andere als ideal war.
An den Tagen vor der Veranstaltung hatte es kräftig geregnet, kühle
Temperaturen sorgten dafür, dass Jacken bei den Besuchern der ersten
„Nacht der Blasmusik“ Pflicht waren.
Die Blasmusik- Mitglieder
hätten großen Zusammenhalt bewiesen. Organisation und Aufbau
klappten ebenso wie am Schnürchen wie der Ablauf des Festes, viele
helfende (Blasmusik-)Hände waren an den Essenständen, im Ausschank,
als Bedienungen und in der Musikbar im Einsatz, was Andreas Herold
mit einem großen Dankeschön seitens der Vorstandschaft
kommentierte.
„Die
letzte Blasmusiknacht wird es wohl nicht gewesen sein“ Andreas
Herold-Vorsitzender
„Nacht der Blasmusik“ anstelle des Kulmfestes
Musikverein streicht
Veranstaltung und ruft neue ins Leben / Lob für gelungenes Jubiläum
Eigentlich würde genau an diesem Wochenende das Kulmfest im Dorf
stattfinden. Die Blasmusik beschloß jedoch während ihrer
Generalversammlung, die Veranstaltung nach 20 Jahren nicht mehr
auszurichten. Ansonsten zogen die Mitglieder angesichts des
Kreismusikfestes anläßlich des 20-jährigen Bestehens und vieler
gelungener Auftritt eine erfolgreiche Bilanz.
Ein Grund dafür, dass das Kulmfest nach 20 Jahren Geschichte ist, war
der Kassenbericht von Christine Kießling während des gut besuchten
Treffens im Gasthaus Herold. Nicht zum ersten Mal merkte sie an, daß
der Erlös aus dem Fest mit Blick auf den großen Aufwand höher sein
müßte. Deshalb, und weil das Kreismusikfest im Vorjahr einen würdigen
Abschluß für das Kulmfest darstelle, entschlossen sich die Anwesenden,
die Feier nicht mehr abzuhalten. Auch auf Termin, Ort und Namen einer
Nachfolgeveranstaltung einigten sich die Mitglieder: Am 7. und 8.
August wollen sie auf dem Open-Air-Gelände der Tanzcenters Deuber zu
einer „Nacht der Blasmusik“ einladen.
Eingangs hatte Vorsitzender Andreas Herold die Anwesenden im
Vereinslokal willkommen geheißen, unter ihnen auch die Ehrenmitglieder
Anna Herold, Bernhard Kießling und Georg Will. In seinen Grußworten
bedankte er sich für die Unterstützung seitens der Vertreter der Stadt
im vergangenen Jahr; Stadtrat Günter Herold sprach im Gegenzug seinen
Dank für die musikalische Umrahmung der kirchlichen und weltlichen
Dorfaktivitäten aus.
Nach Verlesen des Berichts der Hauptversammlung im Vorjahr durch
Schriftführerin Angelika Will führte der erste Vorsitzende die
Aktivitäten der vergangenen Saison auf. Die Blasmusik Modschiedel habe
derzeit 225 Mitglieder, die sich in 37 aktiv gemeldete Musiker, zehn
Jungmusiker in Ausbildung und 188 passive Mitglieder aufteilen.
Verstorben seien im Jahre 2009 drei Mitglieder, für die während der
Versammlung eine Gedenkminute eingelegt wurde.
Herold wies auf insgesamt 31 weltliche und 13 kirchliche Auftritte.
Höhepunkt sei das Kreismusikfest gewesen, das im Mai 2009 in
Verbindung mit dem 20-jährigen Jubiläum des Musikvereins gefeiert
wurde. Er bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern, die das
Fest zu einem gelungenen Ereignis gemacht haben. Zudem gab er das Lob
des Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB),
Herbert Lorenz, weiter, der die Veranstaltung und insbesondere den
Sternenmarsch als „Paradebeispiel für ein Musikfest“ bezeichnet hatte.
Weiterhin berichtete der Vorsitzende von den Aus- und
Weiterbildungsmaßnahmen und ging dabei auf die
Jungmusiker-Leistungsabzeichen ein. Ebenso positiv sei die Teilnahme
von Anne Graßmann und Daniela Reh an der Orchesterphase des
oberfränkischen Schülerorchesters des NBMB. Neben dem
Leistungsabzeichen stellen die verschiedenen Kreis- und
Auswahlorchester wichtige Pfeiler der Ausbildung dar.
Im Anschluß kam Dirigent Simon Ehnes auf die 39 Proben im abgelaufenen
Jahr zu sprechen. Obwohl die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr
gestiegen sei, forderte er die Musiker auf, zahlreicher und
pünktlicher zu den Proben zu erscheinen. Er hob die Auftritte beim
Weihnachtskonzert und beim Gemeinschaftskonzert mit Frensdorf hervor,
in denen das Orchester den aktuellen Leistungsstand sehr gut
wiedergegeben habe. Das Leistungsniveau, so Ehnes, sei im Begriff zu
steigen. Gerade deshalb sei es allerdings unumgänglich, dass weiterhin
neben den Proben auch zu Hause geübt werde. Auch die
Bläserjugendleiterin Lisa Krappweiß stellte in ihrem Bericht über die
Vereinsjugend einen positiven Trend fest: Die Zahl des
Blasmusik-Nachwuchses sei auf 24 Mitglieder angestiegen; zahlreiche
Freizeitveranstaltungen hätten die Jungmusiker zu einer stabilen
Gemeinschaft verbunden.
Die vielen positiven Nachrichten gaben den Mitgliedern keinen Anlaß,
im Zuge der Neuwahlen Änderungen an der Vorstandschaft vorzunehmen:
Einstimmig wiedergewählt wurden erster Vorsitzender Andreas Herold,
zweite Vorsitzende Andrea Krapp, Kassiererin Christine Kießling und
Schriftführerin Angelika Will. Als Beisitzer fungieren Carmen Bezold,
Daniel Kornitzky, Richard Kornitzky, Hans Knauer und Thomas Göhl.
Kassenprüfer blieben Günter Herold und Georg Will. Der Posten des
Notenwartes wurde wieder an Bernhard Kießling vergeben.
Eine erfolgreiche Bilanz zog die Vorstandschaft der Blasmusik
Modschiedel während ihrer Generalversammlung: (stehend, v. li.) 2.
Vorsitzende Andrea Krapp, die Beisitzer Bernhard Kießling und Hans
Knauer, Kassenprüfer Günter Herold, Dirigent Simon Ehnes, Beisitzer
Richard Kornitzky, Kassenprüfer Georg Will, Beisitzer Thomas Göhl,
Kassiererin Christine Kießling, Beisitzer Daniel Kornitzky, 1.
Vorsitzender Andreas Herold, (sitzend, v. li.) Beisitzerin Carmen
Bezold, Schriftführerin Angelika Will, 2. Bläserjugendleiterin Tina
Freitag, 1. Bläserjugendleiterin Lisa Krappweis.
Text
& Foto: Stefan Lutter
Egerland-Weihnacht und Panflöten-Zauber
Ausschnitt aus dem Obermain
Tagblatt vom 23.12.2009:
Romantische Klänge beim Blasmusik-Weihnachtskonzert / „Sternenregen“
für Kindergartenkinder / Stimmungsvolle Dorfweihnacht
Eine gelungene
Einstimmung auf die Festtage war das Weihnachtskonzert der Blasmusik
am vierten Adventssonntag. Der Nachmittag, für den die geschmückte
Pfarrkirche eine stimmungsvolle Kulisse bot, bestand allerdings nicht
nur aus einer Auswahl von festlichen Melodien, die von der Kapelle
vorgetragen wurde. Panflötenklänge, Aufführungen des Kindergartens und
das gemütliche Beisammensein im Anschluß gehörten ebenfalls zur
Dorfweihnacht.
Musikalisch
begrüßte die Kapelle unter der Leitung von Simon Ehnes die Zuhörer mit
dem finalen Satz aus Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender und Stadtrat Günter Herold, der das
Konzert moderierte und sich eingangs über die vielen Besucher in dem
komplett gefüllten Gotteshaus freute, begründete dies mit dem Ende der
Vorweihnachtszeit, an dem man am vierten Advent angekommen sei.
Das zentrale
Thema von Weihnachten, die Geburt des Erlösers, setzte die Kapelle mit
dem getragenen „Jesus, das Kind“ aus der Feder von Joschi Hackl um,
bei dem vor allem die Klarinetten ihre Wirkung entfalteten. Im
Anschluß nahmen die Musiker ihr Publikum nach Böhmen mit, wo
bekanntlich die Wiege der Blasmusik liegen soll: „Weihnachten im
Egerland“ hießt das romantische Stück von Waldemar Simon, das einen
Höhepunkt des Konzertes darstellte.
Natürlich
wurden auch die traditionellen deutschen Weihnachtslieder nicht
vergessen. „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „Kommet
ihr Hirten“, „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Oh Tannenbaum“ wurden
in einem von Franz Bummerl arrangierten Potpourri mit dem Titel
„Friede den Menschen auf Erden“ zusammengefaßt. Vor allem die kleinen
Konzertbesucher waren eingeladen, beim folgenden „In der
Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski mitzusingen, bevor die
Blasmusik mit „Kinderträume“ (Kurt Sorbon) das anspruchsvollste Lied
des Nachmittags intonierte. Die Unbeschwertheit zu Weihnachten sollte
das Stück ins Gedächtnis rufen, was den Musikern gelang, indem
sämtliche Sektionen der Kapelle abwechselnd zur Geltung kamen und
facettenreiche Wechsel in Tempo und Lautstärke vollzogen wurden. Nach
dem gut gelaunten und von Schellen begleiteten
Shakin-Stevens-Weihnachtsschlager „Merry Christmas everyone“ und dem
den Gesang der Gemeinde umrahmenden „Oh, du fröhliche“ gab es soviel
Applaus, daß eine Zugabe folgen mußte: Bei „The Rose“ (Amanda McBroom)
faszinierte insbesondere das Solo von Trompeter Thomas Göhl.
Viel Beifall
gab es auch für die leisen Töne des Konzertes. Heiko Ziegler aus
Bayreuth interpretierte auf der Panflöte „Dolannes Melodie“ „Sound of
Silence“, „Wind of Change“ und „Begegnung“.
Außerdem
begeisterte die Zuschauer der Auftritt der Kinder des katholischen
Kindergartens, in dessen Mittelpunkt Sterne standen: Erst sangen die
Kinder gemeinsam mit Kindergartenleiterin Kristina Neumann und
Erzieherin Christiane Herold „Ihr lieben Sterne kommt zu mir,
gemeinsam strahlen wollen wir“. Dann befestigten die Mädchen und
Jungen an einem vor dem Altar plazierten Weihnachtsbäumchen
Pappsterne, auf denen selbst ausgedachte Wünsche standen. „Dass die
Menschen nicht mehr böse sind“ gehörte ebenso dazu wie die Hoffnung
auf Kleider für Frierende oder Essen für Hungernde und natürlich
„fröhliche Weihnachten“, was mit einem „Sternenregen“ von der obersten
Empore des Gotteshauses unterstrichen wurde.
Erlös für für guten Zweck
Nach dem
Konzert folgte eine stimmungsvolle „Dorfweihnacht“ vor der Kirche. Der
Elternbeirat des Kindergartens verkaufte Glühwein und Leckereien;
daneben bot die Bläserjugend Bratwürste an. Damit endete eine rundum
gelungene Einstimmung auf Weihnachten mit einem guten Zweck: Der
Verkaufserlös wird für den Kindergarten und die Blasmusik verwendet.
Wagners „Festmusik“ aus 500 Instrumenten
Ausschnitt aus dem Obermain
Tagblatt vom 19.05.2009:
Eindrucksvoller Sternmarsch zum Kreismusikfest/ Glückwünsche von 36
Vereinen zur 20- Jahrfeier der Blasmusik Modschiedel.
Es war mehr als nur eine
Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen des örtlichen Musikvereins:
Das Kreismusikfest in Modschiedel geriet am Sonntagnachmittag zu
einer eindrucksvollen Demonstration für die Bedeutung der Blasmusik
und den Zusammenhalt der Kapellen in der Region. Höhepunkt des Festes,
das nicht nur in dem Juradorf seinesgleichen sucht, war der imposante
Sternmarsch mit 800 Teilnehmern, darunter 500 Musiker.
Bei
strahlenden Sonnenschein krönte ein Gemeinschaftschor mit allen 16
Kapellen am Dorfplatz die Veranstaltung. Mehrere hundert Zuschauer
genossen das Instrumentenmeer. Unter Leitung des Bezirksvorsitzenten
des Nordbayrischen Musikbundes , Herbert Lorenz, spielte das
Mamutorchester die“ Festmusik“ von Richard Wagner. Simon Ehnes, Leiter
der Jubelkapelle, durfte die Massen beim Marsch-Blasmusik macht Laune“
dirigieren, Kreisdirigent Christian Stenglein gab schließlich zu der
Bayer- Deutschlandhymne den Takt vor, bevor jeder Musiker
traditionsgemäß sein Instrument in die Höhe reckte, um den „Modschiedlern“
zum Geburtstag zu gratulieren.
Zuvor waren die 36 Vereine, unter
ihnen 20 Musikkapellen, nacheinander und aus vier Richtungen unter dem
Beifall der Besucher zur Dorfmitte marschierten. Vertreten waren
dabei Musikvereine aus dem gesamten Lichtenfelser Landkreis vom
Westen (Ebensfeld, Prächting) bis zum Osten (Altenkunstadt, Weismain),
aus dem Nachbarkreisen gaben Kapellen aus Nurn (Kronach), Wattendorf
(Bamberg) und Kasendorf (Kulmbach) der Modschiedler Blasmusik die
Ehre. Bereichert wurde der Sternmarsch von Vereinen aus dem
Stadtgebiet.
„ Großartiges Erlebnis“
Kein Wunder, dass die Lobesworte
der Ehrengäste überschwenglich ausfielen: Wir sind heute nicht nur
geographisch, sondern auch musikalisch auf hohen Niveau“, beurteilte
Herbert Lorenz vom Podium am Dorfplatz aus die Leistung des
Gemeinschaftschores . Dem Jubelverein bescheinigte er „eine großartige
musikalische Entwicklung“, es sei „ beeindruckend, was kleine
Ortschaften zu leisten imstande sind“. NBMB- Kreisvorsitzender Horst
Sünkel ergänzte, dass auch die Organisation des Festhöhepunktes
„großartig“ gewesen sei. „Gerührt und begeistert zugleich „ zeigte
sich Andreas Herold, Vorsitzender der Blasmusik, der sowohl den
Gastvereinen als auch seinem Helferteam großen Dank aussprach.
Im Anschluss zogen alle Vereine
und die Festbesucher zum Festplatz am „Kulm“, wo die
Gemeinschaftshalle kaum für sie ausreichte und weitere Grußworte
folgten. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landtagsabgeordneter
Christian Meißner, der als Erinnerung von der Blasmusik-Führung eine
Minni-Trompete auf einem Sockel erhielt, beschrieb den
Gemeinschaftschor als „großartiges Erlebnis“ und dankte dem
Jubelverein, der ein „wichtiger Kulturträger“ sei. „Normalerweise
geben die Blasmusiken bei Festen den Rahmen, heute den Inhalt“,
betonte Meissner, der das gesamte Fest als Beleg für Engagement und
Gemeinschaftsgeist der Blasmusiken ansah. Das sah auch Monika
Hohlmeier, CSU- Kandidatin für die Europawahl, so und stellte die
rhetorische Frage, was „ein Bierzelt ohne Musik“ wäre.
Was
wir heute auf dem Dorfplatz erlebt haben, war gewaltig.“ Darauf können
die Modschiedler zu Recht stolz sein“, lobte stellvertretende Landrat
Helmut Fischer. Bürgermeister Udo Dauer gratulierte dem jungen Verein
zum "20. Geburtstag“ und hob wie schon einige Vorredner besonders die
Jugendarbeit der Blasmusik hervor.
Die gute Stimmung am Sonntag war
repräsentativ für alle drei Festtage , mit denen sich Andreas Herold
„vollauf zufrieden“ zeigte. Bereits zum Auftakt am Samstag , als die „Islinger
Musikanten“ aufspielten, war die Festhalle sehr gut gefüllt. Am
Sonntag herrschte Andrang wie nie zuvor bei den Feierlichkeiten in
Modschiedel, was sich trotz des Unwetters während des Böhmischen
Fieber-Konzerts am Abend fortsetzte. Gestern sorgten die „Stadelhofner
Musikanten“ für den krönenden Festausklang. Das halbe Jahr
Vorbereitungszeit hat sich für Andreas Herold und sein Helferteam
also ausgezahlt. Wie der Jubelvereinsvorsitzende bilanzierte, habe das
Kreismusikfest“ alle bisherigen Kulmfeste übertroffen“.
20
Jahre Blasmusik Modschiedel - Kreismusikfest 16.05.-18.05.09
Festprogramm:
Samstag, 16.05.2009
19.00 Uhr: Abholung des
Schirmherrn MdL Christian Meissner und der Ehrengäste, Bieranstich
19.30 Uhr: Großer Stimmungsabend
mit den "Islinger Musikanten"
Sonntag, 17.05.2009
10.30 Uhr: Frühschoppen mit der "Blasmusik
Modschiedel"
ab 13.00 Uhr: Spielmobil
13.30 Uhr: Aufstellung zum
Sternmarsch
14.00 Uhr: Sternmarsch mit
Gemeinschaftschor, anschl. "Musikverein Nurn"
18.00 Uhr: Blasmusik vom Feinsten
mit dem "Böhmischen Fieber"
Montag, 18.05.2009
19.30 Uhr Blasmusik für Jung und
Alt mit den "Stadelhofner Musikanten"
Die Blasmusik prägt das Ortsgeschehen
Ausschnitt aus dem Obermain
Tagblatt vom 04.03.2008:
Eine Erfolgsbilanz zogen die
Mitglieder der Blasmusik Modschiedel bei der Generalversammlung im
Vereinslokal Gasthaus Herold in Modschiedel. In seinem Bereich
erläuterte 1. Vorsitzender Andreas Herold, dass der Verein derzeit 231
Mitglieder zählt, die sich aus 36 aktiven, vier Ehrenmitgliedern und
195 passiven Mitgliedern zusammensetzen.
Acht Jungmusiker befinden sich
derzeit in Ausbildung. Alle Jungmusiker legten vor kurzer Zeit das
Juniorabzeichen mit gutem bis ausgezeichnetem Erfolg ab. Andreas
Herold bedankte sich bei den Ausbildern Stefanie Knauer und Simon
Ehnes für die Vorbereitung und Abnahme des Abzeichens. Die
Jugendausbildung bleibt weiterhin Schwerpunkt der Blasmusik.
Im Mai musste der bisherige
Dirigent Reinhold Zeitler sein Amt aus gesundheitlichen Gründen
niederlegen. Für den Vorstand war es eine Herausforderung, ohne Dirigent
in die Musiksaison zu starten. Doch durch den sehr guten Zusammenhalt im
Verein konnten alle musikalischen Verpflichtungen wahrgenommen werden.
Die Blasmusik nahm 33 weltliche und zwölf kirchliche Auftritte wahr.
Dazu kamen 42 Proben.
Im August wurde wieder ein neuer
Dirigent für die Blasmusik gewonnen. Karl-Heinz Wuttke aus Marktzeuln
erklärte sich bereit, das Amt zu übernehmen und die Blasmusik
Modschiedel musikalisch zu leiten.
Stadtrat und
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Herold bedankte sich in seinem
Grußwort bei allen Musikern für ihr großes Engagement: "Die Blasmusik
Modschiedel ist fester Bestandteil des Ortsgeschehen und vom Jura
nicht mehr wegzudenken." Ob bei Prozessionen oder sonstigen
kirchlichen Veranstaltungen, die Blasmusik sei stets zur Stelle. Dies
werde oft schon für selbstverständlich gehalten, doch sei es dies
nicht. Ein großes Lob fand Herold auch für die aktive Jugendarbeit,
die im Verein geleistet wird.
Stellvertretender
Bläserjugendleiter Edwin Bienlein erläuterte, dass derzeit 22
Jungmusiker der Bläserjugend Modschiedel angehören. Für die Bläserjugend
stehe eine sinnvolle außermusikalische Jugendarbeit im Vordergrund.
Aufgrund dessen wurden im vorigen Jahr verschiedene Aktivitäten wie ein
viertägiges Zeltlager, Bowling-, Minigolf spielen, Wanderungen,
Kinobesuche, unternommen. Edwin Bienlein bedankte sich bei allen, die
die Aktivitäten wie Fahrdienste bei der Bläserjugend unterstützen.
Die Neuwahl des Vorstands brachte
keine großen Überraschungen. Andreas Herold wurde als 1. Vorsitzender in
seinem Amt bestätigt. Für Carmen Will, die nicht mehr für das Amt der 2.
Vorsitzenden zur Verfügung stand, konnte Andrea Krapp gewonnen werden.
Kassiererin bleibt weiterhin Christine Kießling, sowie auch
Schriftführerin Angelika Will. Als Beisitzer wurden Hans Knauer, Hans
Herold, Richard Kornitzky, Carmen Will und Daniel Kornitzky in den
erweiterten Ausschuss gewählt. Zum Notenwart wurde Bernhard Kießling
bestimmt. Kassenprüfer wurden Georg Will und Günter Herold.
Zum Schluss gab Vorsitzender
Andreas Herold eine Vorschau auf das Jahr 2008. Das traditionelle
Kulmfest findet von Samstag, 17. Mai bis Montag, 19. Mai statt. Am 22.
Juni wird die Blasmusik Modschiedel ein Kurkonzert im Kurpark
Bischofsgrün spielen. Des Weiteren verweist Andreas Herold auf das
Benefiz-Konzert des Kreisorchesters Lichtenfels am 4. Juni im Kurpark in
Bad Staffelstein.
Freude der Weihnacht
Ausschnitt
aus der Bayerischen Rundschau 29.12.2007:
Blasmusik und Zither-Klänge
zur Einstimmung auf die Festtage. Markt-Erlös wird teilweise für
Brandopfer gespendet.
Mit einer Auswahl festlicher
Melodien stimmte die Blasmusik Modschiedel unter der Leitung ihres
neuen Dirigenten Karl-Heinz Wuttke beim Weihnachtskonzert in der
Pfarrkirche auf die Festtage ein. Außerdem gab es Zitherklänge, ein
junges Trompetentrio und adventliche Gedanken des Kindergartens zu
höhren.
Mit einem Dutzend erleuchteter
Christbäume, brennender Kerzen und einer am Seitenaltar aufgebauten
Krippe bot das prächtig geschmückte Gotteshaus eine ideale Kulisse vor
die weihnachtlichen Klänge. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Günter Herold,
der den Nachmittag moderierte, freute sich über die vielen Besucher,
unter denen sich auch die Pfarrer Erhard Meissner und Sebastian
Palapparampil befanden.
Die
Musiker schafften es in ihren besinnlichen,
swingenden und auch schwungvollen Darbietungen, nahezu sämtliche
"Weihnachtsemotionen" treffend widerzuspiegeln. Die Freude über das Fest
stand auch im Mittelpunkt des Beitrags des katholischen Kindergartens,
der das Konzert mit Liedern und Gedichten bereicherte. Im Singspiel
unter dem Motto "Wenn die Kerze brennt" hieß es nämlich: "Lass das Licht
doch weiterwandern von dem einen zu dem anderen, dass ein jeder hier und
heut sich von Herzen freut." Kindergartenleiterin Birgit Stöcker
erklärte ergänzend zu dem "Sternengedicht", zu dem die Mädchen und Buben
Kerzen auf dem Kirchenboden ablegten, wie man anderen Menschen mit
kleinen Gesten wie etwa einem Lächeln eine Freude machen kann.
Trompeten-Trio
Für weitere Abwechslung in der
Programmfolge sorgten ein Trompeten-Trio und ein "Überraschungsgast":
Alexander Lindner, Philipp Dauer und Christoph Bienlein von der
Bläserjugend hatten erst wenige Tage zuvor das Juniorabzeichen des
Nordbayerischen Musikbundes errungen und demonstrierten ihr Können an
der Trompete mit dem von Ausbilder Simon Ehnes eigens verfassten Stück
"Weihnacht in Modschiedel"; Gerhard Trinkwalter aus Marktzeuln zauberte
mit Zither-Klängen zu Mundart-Gesang und Gedichten eine behagliche
Atmosphäre in die Pfarrkirche.
Nach einer Reihe bekannter
Weihnachtslieder war der Applaus so groß, dass die Musiker noch den
"Andachtsjodler" als Zugabe anhängten. Nach dem Konzert wurde zur
"Dorfweihnacht" vor der Kirche eingeladen. Der Elternbeirat des
Kindergartens hatte einen kleinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Spontan
entschied man, ein Teilerlös aus dem verkauf der Weismainer Familie zu
spenden, die vor wenigen Tagen Opfer eines Brandes wurde.
Beifall für 41
gelungene Auftritte
Ausschnitt
aus dem Obermain Tagblatt:
Der Terminkalender der
Modschiedler Blasmusik ist randvoll. Mit dem neuen Dirigenten Simon
Ehnes wird die bewährte Musizier- und Lernfreudigkeit des Klangkörpers
und des Nachwuchses fortgesetzt. Ein eigenes Musikerheim ist der
Wunsch vieler Mitglieder. Ausschlaggebend dafür wären die
Bereitstellung eines geeigneten Geländes im Zuge der Dorferneuerung
und Gespräche mit der Stadt Weismain.
Vorsitzender Andreas Herold
begrüßte zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Herold besonders die
Ehrenmitglieder. Bürgermeister Peter Riedel machte der Blasmusik ein
Kompliment. Sie ist bei zahlreichen weltlichen und kirchlichen Anlässen
präsent.
Die musikalische Qualität sei das
Ergebnis einer kontinuierlichen und intensiven Arbeit. Erfreulich auch
die Tatsache, dass der Blasmusik viele junge Musiker angehören und dass
seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet wird.
Der Bürgermeister dankte allen
Verantwortlichen für die geleistete Arbeit und stellte abschließend
fest, dass die Modschiedler Blasmusik unverzichtbar im Stadtgebiet ist.
Dies unterstrichen auch der
stellvertretende Kreisvorsitzende des nordbayerischen Musikbundes, Franz
Dütsch und Stadtrat Günter Herold, der sich vor allem für die
geleisteten Dienste bei kirchlichen Veranstaltungen und Wallfahrten
bedankte. Die Protokolle gab Angelika Will bekannt.
Insgesamt 41 Auftritte
In seiner Rückschau berichtete
Vorsitzender Andreas Herold, dass der Verein 239 Mitglieder hat und der
Blasmusik 27 aktive Musiker angehören. Sechs Jungmusiker stehen in der
Ausbildung. Im vergangenen Jahr gab es 25 weltliche und 16 kirchliche
Auftritte sowie 40 Proben. Dem neuen Dirigenten wünschte der Vorsitzende
eine glückliche Hand. Einige Mitglieder absolvieren derzeit Proben für
das Leistungsabzeichen. Musiker, die bei der Blasmusik mitmachen wollen,
seien stets willkommen, so der Vorsitzende.
Neue Uniformen
Auf gesellschaftlicher Ebene war
man ebenfalls aktiv. Herold erinnerte an den Fasching, ein
Proben-Wochenende, den Ausflug in die Lüneburger Heide, das
Adventskonzert in der Pfarrkirche und die Abschlussfeier. In Bad
Staffelstein gestaltete die Blasmusik zwei Kurkonzerte. Im vergangenen
Jahr sind außerdem neue Uniformen für die Musiker angeschafft worden.
Andrea Krapp, die Leiterin der
Bläserjugend, verwies auf 17 aktive Musiker und sechs Auszubildende.
Höhepunkte waren die Zehn-Jahres-Feier der Gruppe während des Kulmfestes,
die Fahrt nach Geiselwind, ein Basar und die Aufstellung des "Kerwesbaumes".
Schatzmeisterin Christine Kießling erinnerte an enorme Ausgaben für die
Beschaffung der neuen Uniformen, Ihr Dank galt besonders den Spendern.
Bürgermeister
Peter Riedel leitete die Neuwahlen, die einige Veränderungen brachten.
Vorsitzender bleibt Andreas Herold, seine Stellvertreterin ist Carmen
Will, Schatzmeisterin Christine Kießling, Schriftführerin Angelika Will,
Notenwart Michael Kießling, Kassenprüfer Günter Herold und Hans Knauer.
Beisitzer sind Bernhard Kießling, Alfons Herold, Richard Kornitzky,
Stefan Kießling und Georg Will.
Musikrichtung bleibt
Die Frage während der Diskussion
"In welche Musikrichtung gehen wir", beantwortete der 25-jährige neue
Dirigent Simon Ehnes mit dem beruhigenden Hinweis " Wir bleiben wo wir
sind". Ehnes schilderte seine bisherige Musikerlaufbahn und bekannte:
"Musik ist mein Leben". Erspiele auch in anderen Kapellen mit und habe
für böhmische Blasmusik ein besonderes Faible. Jugendliche seien bei der
Blasmusik stets willkommen, sagte der neue Dirigent.
Fleißige Musiker
Neben der Probenarbeit, "Ständerla"
und der Gestaltung gesellschaftlicher Veranstaltungen erwartet die
Aktiven der Blasmusik wieder ein volles Programm. Während der
Jahreshauptversammlung wies Vorsitzender Andreas Herold auf wichtige
Termine hin: 9. April Palmprozession, 23. April Erstkommunion, 30. April
Jubelkommunion, 1. Mai Maifeier im Bärental, 14. Mai Kurkonzert in Bad
Staffelstein, 20. bis 22. Mai Kulmfest, 15. Juni Fronleichnamsprozession
in Weiden, 2. Juli Pfarrwallfahrt, 20. Juli Kirchbaumaufstellung, 24.
Juli Kirchweih-Rumspielen in Modschiedel, 6. August Festzug beim
Schützenfest in Weismain, 3. September Kurkonzert in Bad Staffelstein,
1. Oktober Erntedankfest, 1. November Friedhofsgang in Modschiedel und
Weiden, 5. November Friedhofsgang in Neudorf und Görau. Im Dezember
findet das Adventskonzert in der Pfarrkirche statt.
Blasmusik
Modschiedel bietet vom 14. bis 16. Mai ein attraktives Kulmfest -
Partyband "GimCrack" heizt ein - Zehn Jahre Bläserjugend
Die Blasmusik Modschiedel feiert
vom 14. bis 16. Mai ihr traditionelles Kulmfest. Längst hat sich aus dem
Treffen der Blasmusiker ein "Fest des Volkes" entwickelt, das den
äußeren Rahmen für Freude, Frohsinn und Unterhaltung bildet. Das Fest
wird in diesem Jahr noch durch das zehnjährige Bestehen der Bläserjugend
bereichert. Der Nachwuchs veranstaltet am Sonntag, 15. Mai, ab 15 Uhr
eine Gaudiolympiade für Jugendgruppen mit einer ganzen Reihe von
Attraktionen.
Volksmusik hat in den
Juradörfchen eine lange Tradition. Mit der Gründung einer eigenen
Blasmusik ist in dem gastlichen Dorf Modschiedel ein neues Kapitel
aufgeschlagen worden. Tatkräftige Unterstützung erhielt das junge
Gemeinwesen durch die katholische Pfarrei und die Einwohner. Schon nach
wenigen Jahren entwickelte sich die Blasmusik zu einem Aushängeschild
des Dorfes.
Die Ausgestaltung kirchlicher und weltlicher Feste, gemeinsames
Musizieren, Ständchen und Konzerte geben ein beredtes Zeugnis von der
Schaffenskraft des Klangkörpers. Mit viel Geschick und Ausdauer hat die
Vereinsführung junge Menschen zum aktiven Musizieren hingeführt und
ihnen das Rüstzeug vermittelt, das sie befähigt, Jungmusiker das
Leistungsabzeichen ablegen zu lassen. Die Aktivitäten der Bläserjugend
sind vielseitig und interessant. Kein Wunder, dass bei den Jungmusikern
immer etwas los ist. Und die Vereinsführung ist auch stolz darauf, dass
die Modschiedler Blasmusik inzwischen die "klingende Seele" des Juras
genannt wird. Sie hat sich einen Ruf geschaffen, der weit über die
Grenzen des Juras hinausreicht. Der Vorstand ist auch stets in
vorbildlicher Weise bemüht, mit den Auftritten die Verbundenheit der
Blasmusik mit der Bevölkerung zu festigen und zu fördern.
Schirmherr des Kulmfestes ist
Zweiter Bürgermeister Udo Dauer aus Weismain. Das Festprogramm beginnt
am Samstag, 14. Mai um 19.30 Uhr mit der Abholung des Schirmherrn und
der Ehrengäste. Anschließend steigt ein großer Stimmungsabend mit den
Kasendorfer Musikanten. Am Sonntag, 15. Mai ist um 10.30 Uhr
Frühschoppen, ab 14 Uhr Hüpfbug, 15 Uhr Gaudiolympiade mit verschiedenen
Jugendgruppen. Ab 21 Uhr folgt ein Stimmungsabend mit der Partyband "GimCrack".
Am Montag gibt ab 17.30 Uhr Unterhaltungsmusik mit den Ansbachtalern
Musikanten aus Roth. An allen Festtagen gibt es Kaffee und
selbstgebackene Kuchen, Torten, sowie Grillspezialitäten, Pizza,
Hähnchen und Schnitzelbrötchen und natürlich diverse Getränke. Die
Bürger sind herzlich eingeladen.
Ausschnitt
aus dem Fränkischen Tag:
Treue Blasmusiker beim
Kulmfest geehrt
Während ihres traditionellen
Kulmfestes ehrte die Blasmusik Modschiedel
vier Mitglieder für langjährige Treue zum Verein. Unser Bild zeigt (von
links) 1. Vorsitzenden Andreas Herold, Christiane Herold (zehn Jahre
Mitglied), Schirmherr und Zweiter Bürgermeister Udo Dauer, Stefan
Kießling (zwanzig Jahre Mitglied), 2. Vorsitzende Carmen Will, Andrea
Krapp (zehn Jahre Mitglied), den stellvertretenden Kreisvorsitzenden des
Nordbayerischen Musikbundes Rudolf Meixner sowie Angelika Will (zehn
Jahre Mitglied). Im Rahmen der dreitägigen Festlichkeiten wurde heuer
auch das zehnjährige Bestehen der Bläserjugend des Dorfes gefeiert; aus
diesem Anlass stand ein Kulmfest-Tag ganz im Zeichen der Jugend.
Ausschnitt
aus dem Fränkischen Tag:
Bläserjugend feiert
beim Kulmfest zehnjähriges Bestehen
Das Wetter spielte nicht ganz
mit, doch die einzelnen Wettbewerbe wie Bierkastenstapeln und andere
Spiele konnten vor einer stattlichen Zuschauerkulisse abgewickelt
werden. Sieger wurde die Modschiedler Jugendfeuerwehr vor der
Bläserjugend Modschiedel und dem Musikernachwuchs aus Marktzeuln.
Schirmherr und Zweiter Bürgermeister Udo Dauer lobte das Engagement der
jungen Musiker. Während anderswo über Nachwuchs geklagt wird, kenne man
bei der Blasmusik Modschiedel dieses Problem nicht. Dauer erinnterte
auch an eine weitere Besonderheit der Blasmusik: In allen Ebenen wirken
die Damen aktiv mit. Selbst eine Dirigentin gebe den Takt des
Klangkörpers an und bläst, wenn es nötig ist, sogar die Tuba.
Anschließend überreichte der
Schirmherr eine Spende, da bekannt ist, dass die Blasmusik Modschiedel
neue Uniformen anschaffen will.
Hier könnt Ihr euch einige Hörproben aus
dem
Programm der Blasmusik Modschiedel downloaden.
Die Lieder sind Radiomitschnitte der Livesendung "Radiogrüße aus
Weismain" vom 27.06.1999 auf Bayern 1. Zum Download einfach unten auf
den Titel klicken.
Als die "Blasmusik Modschiedel" am
8. September 1989 aus der Taufe gehoben wurde, begann auf dem Jura eine
neue Epoche des kulturellen Lebens. Engagierte Musiker hatten sich
zusammengefunden, um mit dem gemeinsamen Musizieren nicht nur ihrem Hobby
zu frönen, sondern sich damit auch in den Dienst der Allgemeinheit zu
stellen. Wie die vergangenen zehn Jahre zeigten, trugen sie vielfältig zur
musikalischen Ausgestaltung des kirchlichen und weltlichen Lebens auf dem
Jura bei und sich heute daraus nicht mehr wegzudenken.
Erste Anfänge
Die Gründung der "Blasmusik
Modschiedel" kam freilich keineswegs aus dem Nichts. Vielmehr waren schon
Jahre vorher Wunkendorfer, Modschiedler und Weidner als Jura - Musiker
zusammengekommen, um vor allem kirchliche Feiern der Pfarrei Modschiedel
wie Weißen Sonntag, Fronleichnamsprozession und Kirchweih festlich zu
umrahmen. Zum ersten großen Auftritt kam es im Jahre 1982
anlässlich der
Feier des Weißen Sonntags, die wegen der Renovierung der Modschiedler
Pfarrkirche in Neudorf begangen wurde. Dazu war eigens stilvolle
Marschmusik "Golden Sun" und "Silver Bird" - für den Ein- und Auszug aus
der Kirche einstudiert worden. Am gleichen Tag wurde auch noch das erste
Geburtstagsständchen in Weiden gespielt. Die musikalische Leitung lag
damals in den Händen von Bernhard Lang aus Modschiedel. Eine Uniform besaß man zu dieser
Zeit noch nicht, doch mit der Kleiderordnung Schwarz - Weiß gab die
temperamentvolle Kapelle aus jungen und junggebliebenen Musikern schon ein
recht gutes Bild ab.
Immer neue Aufgaben zur
musikalischen Gestaltung des Gemeinschaftslebens wurden von der
Blaskapelle übernommen - so weitere Geburtstagsständchen, Frühschoppen und
die Umrahmung der Kirchweihfeste. 1984 stellte man zum ersten Mal in
Modschiedel einen Kirchweihbaum auf und spielte am Nachmittag des
Kirchweihsonntags zur Unterhaltung auf. Dies geschah dann später in
alljährlichem Wechsel vor den Gaststätten Herold und Deuber. Am
Kirchweihmontag zogen die Musikanten von Haus zu Haus und spielten zur
Freude der Dorfbewohner auf. Für die Kapelle brachte das eine kleine
Spende ein. Auf Spenden waren die Musiker angewiesen, denn Notenmaterial
und Aushilfsmusiker kosteten Geld und mussten bezahlt werden, wobei jeder
Musiker sein Instrument natürlich selbst stellen musste. Mittlerweile hatte sich die
Modschiedler Blasmusik immer weiter gefestigt und war auch schon über die
Grenzen der Pfarrei Modschiedel hinaus bekannt geworden. Da lag es auf der
Hand, daß man auch das äußere Erscheinungsbild durch die Anschaffung einer
Uniform aufpolieren wollte. Durch die Musiker selbst, unterstützt durch
eine großzügige Spende aus dem Hause Deuber, und nicht zuletzt durch eine
Kirchenkollekte konnte sie finanziert werden. Zur Erstkommunion 1988 traten die
Musiker zu ersten Mal in der neuen Uniform auf. Weitere Auftritte in
Hohenpölz, im Bärental, in Weiden, Weismain und Hollfeld folgten.
Vereinsgründung
Nun, da die "Blasmusik Modschiedel"
auch außerhalb der Pfarrei und des Stadtgebietes eine feste Größe geworden
war, war es notwendig geworden, sich zur Vorbereitung und Planung der
umfangreichen Aktivitäten eine feste Organisation zu geben und einen
Verein zu gründen. Nach ausgiebigen, lebhaften, oft spät in die Nacht
andauernden Beratungen im Probenlokal Herold wurde der Verein schließlich
in der Gründungsversammlung vom 8. September 1989 aus der Taufe gehoben.
Auszug vom Gründungsprotokoll:
Heute, am 08.09.1989 um 13.00 Uhr
erschienen in der Gastwirtschaft Herold in Modschiedel 28a, die aus der
beigefügten Anwesenheitsliste ersichtlich 21 Personen, zur Beschlußfassung
über die Gründung einer Blaskapelle. Frl. Elke Hübner begrüßte die
Erschienenen und erläuterte den Zweck der Versammlung. Durch allgemeine
Zustimmung wurde Sie zur Versammlungsleiterin und Herr Alfred Herold zum
Protokollführer gewählt, sie nahmen die Ämter an.
Alle Gewählten nahmen die Wahl an,
somit übernahm Vorstand Herr Georg Will die Versammlungsleitung...
Um 19.30 Uhr schloss der Vorstand die
Gründungsversammlung.
Die gewählte Vorstandschaft zeigte
sich sofort recht rührig: Zu den bisherigen Aktivitäten kamen die
musikalische Umrahmung des Erntedankfestes und -
was den Musikern
besonders am Herzen liegt - die Ausgestaltung des Festes der hl. Cäcilia,
der Patronin der Kirchenmusik, am 20. November hinzu. Nicht zu vergessen ist ein
Fußballspiel gegen die Scheffla - Elf Weiden als Mitglieder - Werbeaktion
im Sommer. Dabei zeigte sich zwar, dass die Musiker ihr Instrument besser
als den Ball beherrschten, aber der gewünschte Effekt, neue Mitglieder zu
werben, wurde erzielt.
Arbeit der Vorstandschaft
Mit der Gründung des Vereins
"Blasmusik Modschiedel" war nun das Fundament für eine kontinuierliche
Arbeit zur musikalischen Gestaltung des öffentlichen Lebens auf dem Jura
gelegt. Bereits zu dieser Zeit hatte sich ein festes Jahresprogramm
herausgebildet.
All den Genannten, vor allem aber
denjenigen, die sich seit Jahren, ja seit den ersten Anfängen an
verantwortlicher Stelle mit großem Engagement der Sache der "Blasmusik
Modschiedel" gewidmet haben, sei hier Lob und Anerkennung ausgesprochen.
Ihnen gebührt vor allem der Verdienst, die Begeisterung der Musiker
geweckt und so gelenkt zu haben, daß aus der Neugründung vor zehn Jahren
ein aktiver, quicklebendiger Verein geworden ist.